Hagen. So läuft’s! Hagens Polizei hat in ihrem Presseportal aufgeschrieben, wie eine ganz alltägliche Verkehrskontrolle abläuft. Ein Montag in Hagen. Der „Tach!“ gibt die Schilderungen mit einem Augenzwinkern – wörtlich – weiter:

Polizist: „Guten Tag, allgemeine Verkehrskontrolle, mein Name ist *pieps*, bitte den Führerschein und den Fahrzeugschein.“

Autofahrer: „Führerschein, äh hab` ich nicht, ist mir entzogen worden, hier ist aber schon mal der Fahrzeugschein.“

Polizist: „Die Kennzeichen an ihrem Volvo gehören aber zu einem Opel! Das hintere Stadtsiegel ist dilettantisch aufgeklebt und am vorderen Kennzeichen ist kein Siegel!!“

Autofahrer: „Die habe ich so von einem Kollegen gekauft.“

Polizist: „Im Auto liegt ja noch ein Kennzeichen, dass ist als gestohlen gemeldet.“

Autofahrer: „Hab` ich auch von dem Kollegen bekommen.“

Polizist: „Besteht Versicherungsschutz für den Wagen?“

Autofahrer: „Äh, nö.“

Polizist: „Sie haben da ja ziemlich kleine Pupillen und glasige Augen, haben Sie was genommen?“

Autofahrer: „Ne, heute nicht, aber letzte Nacht hab` ich Heroin geraucht.“

Polizist (nach positivem Drogentest): „Stimmt, Sie müssen mit zur Blutprobe. Was ist da in der Tasche?“

Autofahrer: „Nichts.“

Polizist sieht nach, findet Tütchen mit Betäubungsmittel und zeigt es dem Autofahrer.

Autofahrer: „Hab` ich vom Kollegen bekommen.“

Der Dialog dauerte etwa fünf Minuten, die anschließenden Überprüfungen, Sicherstellungen, Anzeigen und die Blutprobe ziemlich genau zwei Stunden – halt eine ganz normale Verkehrskontrolle an einem ganz normalen Montag 😉

 

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