Fotoquelle: Yves Thomé

Altena. Es klackert und zischt. Ein Dutzend mit Schutzmasken vermummte Schüler der Mosaik-Schule am Drescheider Berg sprühen gerade ein Weltall und bunte Planeten auf die Stützmauer ihres Schulhofes.

Mit diesem Wandbild findet das Graffitiprojekt des zweiten Schulhalbjahres im Rahmen des durch das Land NRW geförderten Kultur-und-Schule-Programms seinen Abschluss.

In den vergangenen 5 Monaten erlernten die 12 bis 15 Jahre alten Schüler unter Anleitung des Lüdenscheider Graffiti-Künstlers Yves Thomé den richtigen Umgang mit der Sprühdose und konnten, bevor es zum finalen Wandbild ging, auf Holzplatten ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Neben der Einführung in die Geschichte von Graffiti, wurden Typografie wie auch rechtliche Grundlagen bei illegalem Rumgeschmiere im Unterricht behandelt.

Im praktischen Teil übten die angehenden jungen Künstler erst einmal einfache Striche und das Ausmalen von kleinen Flächen, um dann ihre Ideen auf den Holzplatten umzusetzen. Die Platten werden demnächst in der Schule aufgehängt, so das die Kunstwerke auch für jedermann sichtbar bleiben.

In einer gemeinsamen Ideenrunde wurde innerhalb der Gruppe entschieden, dass das große Endbild auf dem Schulgelände sich aus dem Schriftzug „School’s out for summer“ sowie einem im Weltall fliegenden Teddybären zusammensetzen soll.

Tatkräftig und mit voller Begeisterung wurde dann an drei Tagen das Bild fertiggestellt und die Schüler hoffen jetzt darauf, dass sie auch im neuen Schuljahr eventuell in einem der zwei kommenden Kurse mit dabei sein dürfen. Denn es steht fest, dass es im neuen Schuljahr zu einer Fortsetzung kommen wird.

„Wir durften wunderschöne Bilder sprühen und ich finde, die Ergebnisse sind wundervoll geworden“, meint Mimmy und findet damit ein perfektes abschließendes Statement.

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