Ein treuer Hund, ein gutes Pferd …
Viele Pferdeliebhaber besitzen auch einen Hund und träumen vielleicht von einem Ausflug als Dreier-Team in die Natur. Pferd und Hund kommen normalerweise gut miteinander aus, wenn der Mensch die richtigen Vorbereitungen trifft. Somit ist dieser Traum nicht allzu weit in der Ferne.



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Die wichtigste Voraussetzung ist, dass Pferd und Hund eine gute Grundausbildung erhalten haben. Egal ob in Ortschaften, auf Feldwegen oder im Wald, das Dreier-Team muss sich aufeinander verlassen können. Für einen Ausritt sollte der Hund mindestens 1 Jahr alt sein, da sonst Knochen und Sehnen überbeansprucht werden. Gehorsam ist hier Pflicht, auf keinen Fall darf der Hund Wild verfolgen oder sich zu weit von seinem Pferd-Reiter-Team entfernen.

Pferd und Hund haben in der Natur eigentlich nichts miteinander zu tun, somit ist es die Aufgabe des Menschen beide aneinander zu gewöhnen und vertrauen zu schaffen. Wichtig ist hierbei, dass der Mensch als Chef der Gruppe bedingungslos akzeptiert wird. Wenn sich beide schon lange kennen – umso besser.

Bekanntlich macht Übung den Meister und so sollten die ersten Schritte auf sicherem Boden, wie zum Beispiel dem Reitplatz, geübt werden. Hier ist es von Vorteil, anfangs noch Hilfe von einer Person am Boden zu bekommen, die im Notfall eingreifen kann. Oft ist es leider schwieriger als gedacht den Hund vom Pferd aus zu kontrollieren.

Auch muss geübt werden, den Hund an der Leine mitzuführen, da an vielen Orten Leinenpflicht herrscht. Ganz wichtig hierbei, die Leine darf niemals am Sattel befestigt, oder ums Handgelenk gebunden werden. Auch das an- und ableinen sollte funtkionieren. Hier kann man je nach Hund und Pferdegröße dem Hund beibrigen sich auf Befehl mit den Vorderpfoten auf die Pferdeschulter zu stützen. Vor dem ersten Ausritt sollte das Dreier-Team sicher im gleichem Tempo laufen können und das ganze ohne „Leinensalat“ .

Der erste Ausritt sollte im Schritt erfolgen. Am sichersten noch einmal mit einer Begleitperson am Boden für eventuelle Notfälle. Klappt alles ohne Probleme, kann beim nächsten mal ein kleiner Trab erprobt werden. So kann das Tempo langsam gesteigert werden. Erst wenn man sich sicher sein kann, dass der Hund dem Pferd auf keinen Fall vor die Hufe läuft, kann der erste Galopp gewagt werden. Sind Pferd, Hund und Reiter erst ein richtiges Team, werden gemeinsame Ausritte unbezahlbar. Bei eingefleischten Trios erkennt das Pferd seinen Hund oft schon am Bellen und der Hund könnte sein Pferd auch in einer großen Herde finden.

Der VDF ( Vereinigung der Freizeitreiter in Deutschland e.V ) bietet Kurse an, in denen man die Prüfung zum Pferdebegleithund ablegen kann.

 

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