Lüdenscheid – Am Sonntag, den 26.01.2014 um 18:00 Uhr gastiert Notos Quartett im Kulturhaus Lüdenscheid. Das Quartett besteht aus Sindri Lederer, Violine; Malte Koch, Viola; Florian Streich, Violoncello und Antonia Köster, Klavier. Die Basstimme im Forellenquintett übernimmt der Kontrabassist Christoph Anacker. Auf dem Programm stehen von Frank Bridge die „Phantasy“ für Klavierquartett Fis-Moll, von Johannes Brahms das Quartett für Klavier, Violine, Viola und Violoncello c-Moll Op. 60 sowie das Klavierquintett Op. Posth. 114 – D 667 A-Dur (das sog. Forellenquintett) von Franz Schubert.

Von „technischer Brillanz und Virtuosität“ spricht die Kritik, von einem Musizieren, das sich durch „große Sensibilität, Einfühlungskraft und Temperament“ auszeichnet und von einem „Ensemble mit schönsten Perspektiven“. Mit ihrem Spiel haben die jungen Musiker des Notos Quartetts in den letzten Jahren sowohl ihr Publikum als auch die Fachpresse begeistert. Der Gewinn des Parkhouse Awards 2011 in London und des 1. Preises beim Charles-Hennen-Concours in Holland im gleichen Jahr unterstreichen den Erfolg, den das Ensemble auf Bühnen im In- und Ausland verzeichnen kann. Kein Wunder, dass nach begeisternden Auftritten in der Londoner Wigmore Hall, im Concertgebouw Amsterdam, dem Konzerthaus Berlin, bei den Schwetzinger Festspielen, dem Hambacher Musikfest und dem Rheingau Musik Festival sowie – auf Einladung des Goethe-Instituts – in Saigon, Hanoi, Jakarta, Surabaya, Phnom Penh, Yangon, Bangkok und Dhaka der Konzertkalender gut gefüllt ist. Im März 2013 gewann das Ensemble sowohl den 2. Preis als auch beide Sonderpreise des Internationalen Musikwettbewerbs „Città di Pinerolo“ (Italien), dem Ende des Jahres noch der 1. Preis beim ‚Premio Vittorio Gui‘ in Florenz folgte.

Seit seiner Gründung im Jahr 2007 erhielt das Quartett wichtige Impulse von Sebastian Schmidt / Mandelring Quartett, Valentin Erben und Gerhard Schulz / Alban Berg Quartett sowie Menahem Pressler / Beaux Arts Trio. 2013 spielt das Notos Quartett beim Mozartfest in Würzburg, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und beim Usedomer Musikfestival. Ebenso stehen Reisen nach Island und Schottland an. Florian Streich spielt ein Testore-Cello von 1745, einer Leihgabe der Hoenes Stiftung – Museum Villa Rot.

Im Notos Quartett hat es eine personelle Veränderung gegeben: der Bratscher Matan Gilitchensky hat das Quartett verlassen. Seine Stelle nimmt – nach verschiedenen Probespielen – Malte Koch ein. Im November 2013 haben die Notos-Musiker in der neuen Besetzung den 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb von Florenz, den ‚Premio Vittorio Gui‘ gewonnen! Eine großartige Bestätigung für den nahtlosen Anschluss an die bisherigen künstlerischen Leistungen.

Foto: Boris Miklautsch

 

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