World of Wordcraft NRW-Poetry Slam Finale im Kulturhaus Lüdenscheid. Foto: Florian Stein (c) Anna-Lisa Konrad

Lüdenscheid. Die besten Poetinnen und Poeten der Saison treffen auf Titelverteidiger Jean-Philippe Kindler. Die 6. Lüdenscheider Slam-Saison geht zu Ende und so ist es an der Zeit für das Best of 2016.

Kampf um die bronzene, silberne und goldene Feder

Die Finalisten des Jahres und der Titelverteidiger kommen noch einmal zum ultimativen
Showdown nach Lüdenscheid und kämpfen um die bronzene, silberne und goldene Feder
(designed von der Lüdenscheiderin Claudia Bäcker-Kirmse).

Für das Slam Highlight des Jahres reisen die Kandidaten noch einmal in die Bergstadt, um sich mit Wortkunst aus den Bereichen Lyrik, Comedy, Storytelling, Kabarett und Rap zu duellieren. Es gilt, innerhalb von zwei Runden, mit ausschließlich selbstgeschriebenen Texten, die härteste und zugleich begeisterungsfähigste Jury der Welt zu überzeugen: das Publikum. Jeder Kandidat hat dabei pro Runde maximal sechs Minuten Zeit, dann entscheiden die Zuhörer mittels Applaus und Punkten von eins bis zehn.

Jean-Philippe Kindler

Jean-Philippe Kindler. Foto: Anna-Lisa Konrad

Qualifiziert haben sich u.a. diese drei Ausnahmeathleten des deutschsprachigen
Wortsports: Der Titelverteidiger Jean-Philippe Kindler ist erst 21 Jahre alt und bereits der frisch gekürte NRW Meister im Poetry Slam.

In seinen Texten verwebt er Lyrik, Rap, Kabarett und tiefe Emotionen untrennbar miteinander, untermalt von einer teilweise rasant vorgetragenen, einzigartigen Performance. Wenn er auf der Bühne steht bricht nicht selten ein Feuerwerk verschiedenster Stimmungen aus. „Ein junger Slammer wie aus dem Bilderbuch“ (WDR).

Florian Stein

Der Bochumer Lyriker und Linguist Florian Stein schreibt und veröffentlicht seit 2012 Gedichte und Kurzgeschichten. Ende 2015 stieß er erst zur Slamszene – seither gewinnt er Slams in Serie und gilt zu Recht als einer der Shootingstars NRWs. Mit seinen sozialkritisch-humorvollen bis sarkastischen Texten und einer an Workout grenzenden Performance, qualifizierte er sich in kürzester Zeit für die NRW Meisterschaften, bei denen er es letztendlich bis auf Platz vier schaffte.

Sira Busch

Sira Busch. Foto: Max Unterharnscheidt

Die junge Poetin Sira Busch wohnt in Münster und studiert dort Mathematik. Wer nun stutzt und denkt „Mathe und Kunst passen doch gar nicht zusammen“, der hat Sira noch nicht gehört.

Mit trockenem Wortwitz und viel Ehrlichkeit verpackt sie nüchterne Themen (natürlich gespickt mit einigen Zahlen) in Erzählungen zum Lachen und Nachdenken. Mit ihren launig, frechen Kurzgeschichten schaffte sie es 2017 bis zu den deutschsprachigen Meisterschaften nach Hannover.

Kevin O’Neal

Kevin ONeal. Foto: Szenestreifen

Außer Konkurrenz tritt außerdem noch ein weiterer Meister seines Fachs auf, der inzwischen schon seit drei Jahren fester Bestandteil des Poetry Slam Finales ist:
Der deutsche Meister im Beatboxing 2015 Kevin O’Neal. Was er allein mit Mund und Mikrofon zustande bringt, ist mit Worten nicht zu beschreiben und im wahrsten Sinne „atemberaubend“. Diesmal ist er jedoch nicht alleine da, sondern in begleitung der Chris Kramer Band, mit der er sich bei den Blues Weltmeisterschaften in den USA 2016 bis ins Halbfinale spielte.

Und last but not least reiht sich auch der Erfinder und Moderator von World of WORDcraft in die Liste der Preisträger ein: Marian Heuser alias Peter Panisch darf sich seit Oktober amtierender NRW Vizemeister im Poetry Slam nennen.

Was: WORDcraft – Poetry Slam Finale 2017
Wann: Samstag, 25. November 2017
Wo: Kulturhaus Lüdenscheid, Freiherr-von-Stein-Straße 9
58511 Lüdenscheid, Einlass 19.00 Uhr I Beginn 20.00 Uhr
Karten: 14 € bzw. 11 € ermäßigt zzgl. VVK-Gebühr
Unter der 02351 171299 oder unter www.kulturhaus-luedenscheid.de

 

 

 

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