Regierungspräsidentin Diana Ewert übergibt den Förderbescheid an Michael Brosch, Bürgermeister von Halver. Foto: Georg Hennecke

Halver/Volmetal. Die LEADER-Region „Oben an der Volme“ (Schalksmühle, Halver, Kierspe, Meinerzhagen) wird mit 424.080,34 Euro gefördert. Halvers Bürgermeister Michael Brosch nahm jetzt stellvertretend für seine Kollegen den Förderbescheid in Arnsberg entgegen. LEADER-Managerin ist Friederike Schriever.

Rund 28 Millionen Euro an EU-Mitteln bekommen elf LEADER-Regionen im Regierungsbezirk Arnsberg in der laufenden Förderperiode bis 2020 – davon 80 Prozent für die konkreten Maßnahmen vor Ort und 20 Prozent für Personalkosten. Nach der Bewilligung der ersten 4,8 Mio. Euro für die Lokalen Aktionsgemeinschaften (LAG) von neun LEADER-Regionen im Juni 2016 hat die Bezirksregierung nun die Fördermittel für die beiden verbliebenen LEADER-Regionen bewilligt.

Planungssicherheit für die Regionen

Für die ausgewählten Regionen und die Regionalmanagerinnen und –manager bedeutet das nun Planungssicherheit. Und die ist wichtig, denn die Entwicklung der elf LEADER-Regionen in Südwestfalen mit ihren vielfältigen Projekten wird in den nächsten Jahren gute Antworten auf die dringenden Fragen der ländlichen Räume geben.

Rückblick: Für die Förderperiode 2014-2020 hatten sich – jeweils als Zusammenschluss von ländlichen Kommunen – landesweit 43 Regionen beworben. Von den 28 LEADER-Regionen in NRW, die von einer Experten-Jury ausgewählt worden waren, liegen elf im Regierungsbezirk Arnsberg. Und die Bezirksregierung unterstützt mit einer individuellen Beratung und „Förderung aus einer Hand“. Das heißt auch: Die LEADER-Förderung soll optimal auf andere Programme, etwa in den Bereichen Städtebau oder Dorferneuerung, abgestimmt werden.

Die LEADER-Regionalmanager und -managerinnen beraten und unterstützen die Projektträger bei der Entwicklung, Beantragung und Umsetzung ihrer Vorhaben. Sie arbeiten eng mit der jeweiligen lokalen Aktionsgruppe zusammen und übernehmen Verwaltungsaufgaben in der Geschäftsstelle.

Ausgewählte Bewerber und Bewerberinnen

Vor allem bringen sie Impulse ein: Sie initiieren, begleiten und moderieren Veranstaltungen, entwickeln die lokale Strategie mit, sorgen für die Vernetzung und den Austausch mit anderen LEADER-Regionen sowie mit Fach- und Förderstellen (wie etwa der Bezirksregierung). Auch die Öffentlichkeitsarbeit zum LEADER-Projekt gehört zu ihren Aufgaben.

Hierfür ist für jede Region die Förderung von 1,5 Stellen vorgesehen, die zu einem großen Teil bereits mit ausgewählten Bewerbern besetzt sind. Die Höhe der Förderung kann variieren – abhängig vom Profil und der genauen Tätigkeitsdauer der Regionalmanager/innen.

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