Das Duo "Breddermann" spielte im Lüdenscheider "Burger King". Fotos: Kannenberg

Lüdenscheid. Es war was los im Lüdenscheider „Burger King“ an der Talstraße. So etwas hat es sicher bis dahin noch nicht gegeben. In einem Burger-Laden, in dem man normalerweise nichts weiter erwartet als eben Burger, Cola und Pommes, spielte an diesem Freitag eine Live-Band, nämlich die Formation „Breddermann“, die aus dem Gitarristen und Sänger Erkan Besirlioglu und dem Mann an der Cajon und ebenfalls Sänger Christian Breddermann besteht.

Da kamen auch die befreundeten Musiker zu Besuch: Im Vordergrund sitzt Mark Bialluch, der Schlagzeuger der Band "Radionative", im Hintergrund sieht man Melina Fuhrmann mit Freund und den Keyborder der Band "Otherside" Benedikt Czylwik.
Da kamen auch die befreundeten Musiker zu Besuch: Im Vordergrund sitzt Mark Bialluch, der Schlagzeuger der Band „Radionative“, im Hintergrund sieht man Melina Fuhrmann mit Freund und den Keyborder der Band „Otherside“ Benedikt Czylwik.

Musik bis zum Umfallen.

Die beiden Musiker machten ab 22 Uhr in gedimmtem Licht und Bühnenatmosphäre bis in die frühen Morgenstunden Musik bis zum Umfallen. Ohne Scheu vor der ungewöhnlichen Location und ohne Berührungsängste vor dem zahlreichen Publikum, von dem sich viele vor Betreten des Ladens nicht bewusst waren, dass sie fünf Minuten später mit einem Burger zwischen den Zähnen und einer Cola unter den Arm geklemmt, begeistert bei einem Live-Konzert mitmachen würden.

Man saß und stand dazu rund um die Band herum und viele staunten dabei im Nachhinein nicht schlecht, was der Lüdenscheider Burger-Laden ihnen an diesem Abend zu bieten hatte.

Es kam keine Langeweile auf

Hoher Unterhaltungswert: Das Duo "Breddermann", hier ganz einzeln, dafür aber mit Krönchen: Ihro Majestät, Erkan, der I.
Hoher Unterhaltungswert: Das Duo „Breddermann“, hier ganz einzeln, dafür aber mit Krönchen: Ihro Majestät, Erkan, der I.

Christian und Erkan hatten ihr Publikum völlig im Griff. Die beiden haben einfach einen hohen Unterhaltungswert. Wer sie schon einmal live erlebt hat, wird das sicher bestätigen. Man hört und sieht ihnen gern zu, nicht nur, weil beide gute Musiker sind, sondern weil sie ihr Publikum mitreissen und selbst den größten Griesgram zumindest für eine Weile alle Sorgen vergessen lassen und ihn statt dessen zum Lachen und Mitsingen bringen.

„Breddermannn“ ist als Coverband unterwegs und hat alles queerbeet drauf, was man sich an guter Rock- und Pop-Musik vorstellen und als Fan selbiger mitsingen kann. Von Tim Benskos „148 Mails“ über Rio Reisers „Junimond“ bis hin zu „Losing my Religion“ von REM.

Die beiden Musiker beherrschen ihre Stimmen und Instrumente und verstehen es, dem Publikum damit richtig einzuheizen. Es kam keine Langeweile auf, statt dessen wurde gefeiert und von Seiten der Musiker alle Register gezogen, die ein Entertainer beherrschen muss, um sein Publikum gut zu unterhalten. Spaßfaktor 10 garantiert.

Melina Fuhrmann war auch dabei

Melina Fuhrmann und ihre Gitarre.
Melina Fuhrmann und ihre Gitarre.

Dass Melina Fuhrmann noch zusätzlich mit ihrer Gitarre und zwei Songs als Gast dabei war, war der allgemein guten Stimmung dabei durchaus förderlich.

Sie sang ein selbstkomponiertes Lied und eine Coverversion von „Baby, don´t hurt me“. Sie kam gut an, kein Wunder, kombiniert sie doch eine schönen Stimme mit einer sehr ansehnlichen, optischen Präsenz.

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