Um das Feuer zu löschen, mussten auch zwei Dachgauben geöffnet werden. Foto: Feuerwehr Lüdenscheid

Lüdenscheid. Bei einem Dachstuhlbrand in der Obertinsberger Straße ist am Donnerstagnachmittag erheblicher Sachschaden entstanden. Wie die Feuerwehr mitteilt, wurde sie gegen 15.10 Uhr alarmiert.

Aufgrund des Meldebildes wurden neben dem Löschzug der Feuer- und Rettungswache gleichzeitig weitere Einheiten der Lüdenscheider Feuerwehr alarmiert. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte stellten einen starken Rauchaustritt aus dem Dachgeschoss eines Reihenhauses fest. Während die Einsatzmittel in Stellung gebracht wurden, brannten Teile des Daches durch.

Zwei Drehleitern im Einsatz

Durch gezielte Einsatzmaßnahmen über zwei in Stellung gebrachte Drehleitern konnte die Ausdehnung des Brandes auf das Dach des Nachbarhauses verhindert werden. Der insgesamt über vier Stunden dauernde Einsatz wurde dadurch erschwert, dass sich das Feuer nicht nur durch den First nach außen gefressen hatte, sondern auch in die Dachflächen zweier Dachgauben. Diese mussten aufwendig geöffnet werden, um das Feuer letztlich löschen zu können.

Bewohner unverletzt

An dem Einsatz waren ca. 80 Einsatzkräfte der gesamten Feuerwehr Lüdenscheid, des DRK und der Polizei beteiligt, weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr stellten den Grundschutz für das Stadtgebiet sicher. Während der Einsatzmaßnahmen verletzten sich zwei Feuerwehrleute leicht, Bewohner kamen nicht zu Schaden. Die Brandbekämpfung erfolgte durch insgesamt 15 Trupps unter schwerem Atemschutz über zwei Drehleitern, einem Innenangriff und einem weiteren Außenangriff.

 

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