Rock-Röhre par excellence: Ela Hardt interpretiert "Cry Baby" von Janis Joplin.

Lüdenscheid. Ein langgezogener Schrei: „Crrrrrry Baby“ – man hätte beinah glauben können, Janis Joplin, die 1970 an einer Überdosis Heroin gestorben ist, sei wieder auferstanden. Tatsächlich kam der Schrei von Ela Hardt, der neuen Sängerin der Lüdenscheider Formation „Seven Hills Blend“. Die Musiker um den Gitarristen Martin Bärwolf feierten am Samstag, 9. Mai, beim Auftritt in der Altdeutschen Bierstube einen gelungenen Einstand in ihrer Heimatstadt.

Funke springt schnell über

Bärwolf & Co. brauchten zwei Stücke, um sich warm zu spielen. Dann sprang der Funke über. Ela Hardt sang sich zusammen mit Kevin Dewald die Seele aus dem Leib, Norman Brinkhoff blieb an Keyboard und Gitarre cool ebenso wie Bassist Hans-Jürgen Kindle, der ruhende Pol der Band. Schlagzeuger Julian Wohlgemuth, der Youngster der Band, ging jedes Tempo mit und glänzte beim „Machine Gun Blues“ von Social Distortion.

Gitarren-Held Martin Bärwolf heizt den Fans in der Altdeutschen Bierstube ein.
Gitarren-Held Martin Bärwolf heizt den Fans in der Altdeutschen Bierstube ein.

Und Martin Bärwolf griff beherzt in die Saiten seiner Gitarren, das kennt das Publikum schon aus den vergangenen Zeiten von „Mills and Friends“. MAF touren schon eine Weile nicht mehr. Dennoch: Aus alten Zeiten war Holger Wortmann dabei. Damals bediente er den Bass. Am Samstag sorgte am Mischpult für den guten Ton.

Mitreißendes „Proud Mary“

„Seven Hills Blend“ liefern ganz eigene Interpretationen von Rock- und Blues-Hits aus den 70er Jahren. Hier fühlt sich die Truppe so richtig zuhause. „Jumping Jack Flash“, „Peace on the run“ oder „Sharped dressed Man“ von ZZ Top – da kommt das Publikum schnell in Stimmung. Schön auch die Version von Alanis Morisetts „One hand in my pocket“. Auch so ein Paradestück für Ela Hardt, die bei den Zugaben mit „Proud Mary“ das Publikum mitriss.

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