Die Cosplayer mussten diese Softair-Waffen abliefern. Foto: Polizei

Lüdenscheid. (ots) Fotoshooting mit Folgen: Wie die Polizei mitteilt, meldete sich am Freitag eine 34-jährige Frau aus Nachrodt-Wiblingwerde auf der Polizeiwache. Kurz zuvor hatte sie an der Altenaer Straße zwei dunkel gekleidete Gestalten gesehen, die dem Anschein nach mit Maschinenpistolen bewaffnet über die Straße liefen. Parallel gingen über den Notruf der Polizei mehrere Anrufe von besorgten Anwohner ein, die die Personen ebenfalls im Bereich der unteren Dannenbergstraße gesehen hatten. Polizeibeamten gelang es die beiden 18- und 20-jährigen Lüdenscheider anzutreffen und zu überprüfen.

Verstoß gegen das Waffengesetz

Sie führten eine täuschend echt aussehende, schwarze Langwaffe mit sich. Auf polizeiliche Ansprache ließen sie die Waffe fallen. Auf Befragen gaben beide an, die Waffe für ein so genanntes „Cosplay-Fotoshooting“ zu brauchen.

Bei der Waffe handelte es sich um eine Softairwaffe, die noch vor Ort sichergestellt wurde. Gegen die beiden Männer wird nun wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

Spielern stellen Helden oder Bösewichte nach

Stichwort „Cosplay“:  Beim Cosplay stellen die Teilnehmer einen Charakter, beispielsweise Superhelden oder einen Bösewicht, mit Kostümen, Masken und anderen Accessoires sowie durch ihr Verhalten möglichst nah am Original dar. Die Figur kann dabei aus einem Manga, einem Anime, einem Comic, einem Videospiel oder einem Spielfilm stammen. Die Kostüme der meist zwischen 15 und 25 Jahre alten Darsteller sind häufig von hoher Qualität. Auch freie Interpretationen und Darstellungen des anderen Geschlechts sind bei diesen Rollenspielen möglich.

 

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