Stellten die "Clipgig"-Aktion vor: Daniel Czylwk (FJSler beim Kultstädte e. V.). Marc Kotewitz (Volksbank) owie Ingo Starink und Klaus Sonnabend (Kultstädte e. V.). Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Chance für kreative Musiker: Wer eigene Songs schreibt und spielt, kann es beim Lüdenscheider Stadtfest im September auf die Kultbühne schaffen. „Zwölf Bands sind gesetzt“, sagt Klaus Sonnabend von Kultstädte e.V. Den letzten freien Platz möchte der Verein zusammen mit Kultbühne-Sponsor Volksbank im Märkischen Kreis über einen Wettbewerb vergeben. Das Stichwort lautet „Clipgig“.

30 Sekunden Musik

Wie das geht: „Wer mitmachen will, nimmt ganz einfach eine 30 Sekunden lange Sequenz auf, in der er seinen Lieblingssong performt und lädt sie auf unsere Facebookseite hoch“, erklärt Klaus Sonnabend. Die Qualität der Aufnahme soll bei der Auswahl des „Clipgig“-Gewinners keine Rolle spielen. „Entscheidend ist, dass die Bewerber eigene Musik spielen.“ Nur das entspreche dem Fördergedanken, dem sich Kultstädte e. V. verpflichtet haben.

Voting per Internet

Wer dann am 9. September zusammen mit Binyo, Hazefeld und Band, Radionative, Otherside, der Gruppe „Die Lieferanten“ und anderen auf der Kultbühne stehen wird, wird über ein Internet-Voting auf der Facebookseite entschieden. Die ist seit Montag, 12. Juni, freigeschaltet. Hier ein Clip-Beispiel einer des Musikschul-Bands des Musikstore https://www.facebook.com/clipgig/videos/994739007328448/

Kreative Musiker fördern

Ziel von Kultstädte ist es, Einzelinterpreten oder Bands aus der Region zu unterstützen, um kreative Musiker nach vorn zu bringen. „Deshalb zahlen wir allen Bands auch eine Gage“, unterstreicht Klaus Sonnabend.

Die Kultbühne hat sich über die Jahre zu einer festen Institution beim Stadtfest entwickelt. 2017 ist die Volksbank im Märkischen Kreis im zweiten Jahr als Sponsor dabei. Die Kultbühne ist in diesem Jahr bereits zum elften Mal am Start.

Froh über starken Partner

Klaus Sonnabend ist froh, einen starken Partner dabei zu haben. „In all den Jahren haben wir bereits ein Budget von rund 85.000 Euro bewegt“, sagt er. Nicht eingerechnet die Manpower, die der Verein sowie seine Freunde und Bekannten in das Event gesteckt hätten.

Für Marc Kostewitz, Abteilungsdirektor Marketing bei der Volksbank, ist „Clipgig“ ein interessantes Format. Die Bank sei seit September 2016 in den sozialen Medien unterwegs und versuche so, insbesondere junge Menschen anzusprechen.

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