Die Feuerwehr ging mit Chemiekalienschutzanzügen vor.

Plettenberg. (ots) In der Firma Dura in der Königstraße ist es am Mittwoch, 14. Juni, durch einen technischen Defekt in einer Lagerhalle zu einem Produktaustritt von 30-prozentiger Salzsäure gekommen. Die Feuerwehr wurde über die betriebsinterne Brandmeldeanlage durch austretende Säuredämpfe alarmiert.

Mehr als drei Stunden waren rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr Plettenberg bei sommerlichen Temperaturen damit beschäftigt, mit Chemiekalienschutzanzügen den Austritt von 30-prozentiger Salzsäure aus einem Behälter zu stoppen. Rund 150 Liter des Mediums waren durch einen technischen Defekt in einer Lagerhalle ausgetreten und hatten sich in der Halle ausgebreitet.

Betriebsinterne Vorsorgemaßnahmen wirksam

Drei Stunden dauerte der Einsatz. Die Straße Unterm grünen Berg war währenddessen gesperrt.

Durch betriebsinterne Vorsorgemaßnahmen konnte die Salzsäure in einen Havariebehälter eingeleitet werden. Aus diesem Grunde bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Umwelt. Zusätzlich verdünnten die Feuerwehrleute mit Wasser die Säure und schlugen auftretende Dämpfe nieder, die zu Anfang die Brandmeldeanlage ausgelöst hatte. Auch hier konnte verhindert werden, dass Dämpfe ins Freie gelangten und somit konnte auch hier eine Gefahr für die Bevölkerung verhindert werden.

Für die Dauer des Einsatzes hatte die Polizei die Zufahrtsstraße „Unterm grünen Berg“ voll gesperrt. Eine Entsorgungsfirma reinigte die Halle zu und entsorgte die aufgefangenen Flüssigkeiten. Im Einsatz waren die hauptberuflichen Kräfte der Feuer- und Rettungswache einschließlich des Führungsdienstes, sowie der Löschzug 1 der freiwilligen Feuerwehr, bestehend aus den Löschgruppen Stadtmitte und Landemert.

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