Alle 70 Visonen waren bei Ausstellungen im Stern-Center und im Bürgerforum des Rathauses zu sehen. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Im Mai haben die „Visionäre 2020“ ihre 70 Visionen für Lüdenscheid sehr eindrucksvoll der Politik und der Öffentlichkeit vorgestellt. Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Lüdenscheid hat sich in ihrer jüngsten Fraktionssitzung eingehend mit den Visionen beschäftigt. Sie dankt zunächst allen Beteiligten für das überragende Engagement.

„Es ist nicht selbstverständlich, dass sich engagierte Bürgerinnen und Bürger in einer so großen Zahl mit solch innovativen und kreativen Ideen und Gedanken in die Zukunftsgestaltung ihrer Stadt positiv einbringen“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung. Die Mitglieder der CDU-Fraktion seien davon jedenfalls sehr begeistert und würden sich für die Umsetzung von Vorschlägen einsetzen.

Einladung an die Visionäre

Daher hat die CDU-Fraktion Vertreter der „Visionäre“ eingeladen, um über die weiteren Möglichkeiten zu sprechen und ihre Unterstützung bei der Umsetzung anzubieten.

„Sicherlich hören sich einzelne Ideen zunächst recht abstrakt an, wie zum Beispiel ein Badestrand an der Versetalsperre. Aber auch solche Vorschläge sollten aus unserer Sicht ernsthaft weiter diskutiert und gegebenenfalls auch weiterentwickelt werden.“

Keine Denkverbote

„Es darf bei der Zukunftsgestaltung unserer Stadt keine Denkverbote geben“, betonen die Lüdenscheider Christdemokraten. Natürlich gebe es unterschiedliche Meinungen zu den verschiedenen Visionen und es werde sich sicherlich auch nicht alles realisieren lassen. „Aber wir sollten allen Vorschlägen eine wirkliche echte Chance geben.“

Hürden aus dem Weg räumen

Die Open-Air-Bühne auf dem Vorplatz der Erlöserkirche, eine Markthalle im Forum, die Brückenkunst oder auch die Idee der deutlich sichtbaren Quartier-Namen stoßen bei der CDU-Fraktion auf großes Interesse und wären aus ihrer Sicht gut umsetzbar. Aber auch innovative Vorschläge, wie die Überdachung der Wilhelmstraße oder den Badestrand an der Verse, natürlich mit entsprechender Abgrenzung zum Trinkwasserbereich findet Fraktionschef Oliver Fröhling persönlich sehr gut und attraktiv. „Diese Gedanken sollten wir auf jeden Fall weiterverfolgen und gemeinsam weiterentwickeln. Es gilt nun, mögliche Hürden aus dem Weg zu räumen und die Realisierung von Visionen zu forcieren“, betont er.

Keine parteipolitischen Spielchen

Die Fraktion wünsche sich, dass die Visionen nicht für parteipolitische „Spielchen“ benutzt würden, sondern dass sich alle im Rat vertretenen Fraktionen und die Verwaltung gemeinsam mit den Visionären Gedanken über Realisierungsmöglichkeiten von einzelnen Projekten machen, heißt es abschließend.

 

 

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