Schalksmühle. Am Sonntagabend, 26.10.2014 um 19.00 Uhr war der Gottesdienstraum der FeG Schalksmühle bis auf den letzten Platz gefüllt von den Liebhabern großer Melodien. Die Produzenten Hans Werner Scharnowski und Christian Schnarr hatten gemeinsam mit einem 50 Mann starken Chor und vielen Solisten zum CD-Release Konzert ihres Hymnen-Projektes eingeladen.

Anfang bereits im Juni 2014

Das Hymnen-Projekt nahm seinen Anfang bereits im Juni 2014, als Scharnowski alle interessierten Chöre und Sänger aus Lüdenscheid und Umgebung einlud, sich gemeinsam in der Christuskirche Lüdenscheid zu treffen und die Hymnen nach einigen Proben einzuspielen. Letztendlich wurde die CD dann von einem Chor, der sich aus einigen hundert Sängerinnen und Sängern zusammensetzt, aufgenommen und vom renommierten Babelsberger Filmorchester, einer Band und zahlreichen namhaften Solisten begleitet.

Mit dem Release-Konzert in Schalksmühle wollten die beiden Initiatoren und Produzenten ihrer Freude Ausdruck geben, dass die Früchte einer monatelangen Arbeit endlich „hörbar und erlebbar“ werden. Die großartigen Musiker begeisterten vom ersten Moment an mit wunderschönen Melodien und Liedern wie „Unser Vater“ von Christoph Zehendner oder „König Jesus“ von Albert Frey ihr Publikum. Die Lieder entfalteten schnell eine einzigartige Kraft und Zuversicht, was dem Publikum deutlich anzumerken war.  So wurde von Beginn an kräftig mitgesungen und so manches Auge blieb bei der berührenden Musik dann auch nicht trocken.

Gemeinsames Besuch war Ansporn

Laut Christian Schnarr und Hans Hermann Scharnowski war der Ansporn für das Hymnen-Projekt ein gemeinsamer Besuch in der Royal Albert Hall, wo sie inmitten von 7000 Hymnensängern laut eigener Aussage einfach erst einmal „ hin und weg“ waren.

Scharnowski während des Konzertes zu seinen Zuhörern: „Christian und mir wars danach ein Ziel, diese tollen Melodien in einem musikalischen Gewand zu präsentieren, wie man es in unseren christlichen Breitengraden nicht so oft hört. Diese Kombination von Band und großem Orchester, gibt es halt nicht so oft in Deutschland und die Produktion war dementsprechend sehr aufwändig und für uns wirklich herausfordernd, hat aber auch sehr viel Freude gemacht. Heute spielen wir hier die Playbacks und der Chor singt live dazu, aber im nächsten Jahr möchten wir dies mit einer Liveband UND einem Liveorchester auf die Bühne bringen… …was eine wirkliche Herausforderung ist. Wir haben deshalb mit „Night of the Hymns“ extra einen Verein gegründet, dessen Aufgabe es ist, das Hymnen-Projekt zu unterstützen und weiter voranzutreiben…“

Standing Ovations gab es am Schluss für den gesamten Chor und seine Solisten, geklatscht und gejubelt wurde besonders bei der Solodarbietung von Yasmina Hunzinger, die dem einen oder andern aus der Sendung „The Voice of Germany bekannt sein dürfte.

Alles in allem war dieser Abend für Zuschauer und Sänger ein rundherum gelungenes Ereignis, das allen spürbar Freude und Spaß gemacht hat. Man darf sich im nächsten Jahr auf hoffentlich viele weitere Konzerte des Hymnen-Projektes freuen.

Fotostrecke

Fotos: Iris Kannenberg

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