Hagen – Ab dem 13. September 2013 ist „Carmen“ wieder am theaterhagen zu sehen. Die Oper von Georges Bizet feierte im Juni eine umjubelte Premiere – für viele Theatergänger stellte dieser Klassiker in der Inszenierung von Anthony Pilavachi und unter der Musikalischen Leitung von Florian Ludwig den Höhepunkt der vergangenen Saison dar. Sowohl die regionale wie die überregionale Kritik zeigte sich begeistert von der Hagener „Carmen“.



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Temperament und Leidenschaft, Liebe, Eifersucht und ein Mord: diese Zutaten für einen spannenden Opernstoff entdeckte Georges Bizet in der Carmen-Novelle von Prosper Mérimée. Und auch wenn der Komponist selbst den Erfolg nicht mehr miterleben konnte, sollte er mit seiner Einschätzung Recht behalten: „Carmen“ gehört zu den meistgespielten Opern des internationalen Repertoires und ist längst zum Mythos geworden.

Aus Liebe zu Carmen gibt Don José alles auf. Er desertiert von der Armee und verspielt damit die Hoffnung auf eine Verbindung mit der gutherzigen Micaëla aus seinem Heimatdorf. Stattdessen lässt er sich ein auf ein Leben in der Illegalität eines Schmuggler-Rings. Doch Carmen will sich nicht dauerhaft an einen Mann binden. Als der Stierkämpfer Escamillo ins Spiel kommt, entbrennt Don José in gefährlicher Eifersucht. Bedingungslose Leidenschaften treiben die Figuren dieser Oper an; es wäre aber ein Missverständnis, sie deshalb für eindimensional zu halten. Die Musik Bizets folgt ihnen so aufmerksam und differenziert bis in die feinen Schattierungen ihrer Gefühle, dass sie uns bis heute unmittelbar berühren.

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