Trikot-Pate Dieter Dzewas legte sich mächtig ins Zeug. Der Hammer für das BVB-Trikot fiel beim Gebot von 775 Euro. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Bieter-Gefechte im Dahlmann-Saal: Bei einer amerikanischen Versteigerung zugunsten der Atefa-Mädchenschule im afghanischen Estalef haben am Freitag vier Trikot-Paten Original-Shirts von vier NRW-Bundesliga-Clubs mit Spielerunterschriften unters Volk gebracht.

Viermal fiel der Hammer

Der Zeitpunkt zum Saisonauftakt 2016/2017 war eigentlich gut und dennoch schlecht gewählt. Das Super-Sommerwetter machte den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung. Nur wenige Interessenten waren dabei, als am Freitagabend viermal der Hammer fiel. Das Ergebnis konnte sich dennoch sehen lassen. Unterm Strich landeten 1480 Euro im Rotkäppchen-Sektkühler.

Initiatoren der der Aktion waren Bürgermeister Dieter Dzewas und MdL Gordan Dudas. Sie hatten die Trikots besorgt und übernahmen am Freitag die Patenschaft über die Sporthemden von Borussia Dortmund und Schalke 04. Weitere Trikot-Paten waren Sebastian Wagemeyer (Borussia Mönchengladbach) und Frank Haubrok (1. FC Köln) übernommen.

Trikot-Paten legten sich mächtig ins Zeug

Die Trikot-Paten legten sich mächtig ins Zeug. Jeder legte zunächst 50 Euro auf den Tisch. Zudem feuerten sie die Bieter-Gefechte immer wieder mit eigenen Einsätzen an. Dieter Dzewas verausgabte sich dabei völlig. Mit Erfolg: Der BvB-Trikot erzielte den Spitzenpreis von 775 Euro. Weit abgeschlagem der FC Schalke 04 mit 250 Euro, 1. FC Köln mit 240 Euro und die kleine Borussia mit 215 Euro.

Bisher 118 Abiturientinnen hervorgebracht

Vor der Auktion hatten Dr. Arnhild und Rolf Scholten die Mädchenschule vorgestellt. Sie wird seit ihrer Gründung 2003 maßgeblich von Lüdenscheider Vereinen und Schulen sowie Organisationen in der Umgebung unterstützt. Sie hat seither 118 Abiturientinnen hervorgebracht, von denen viele studieren oder ihr Studium bereits abgeschlossen haben.

Der Erlös der Auktion fließt in den Bau eines Sportplatzes. Der dem 52 mal 25 Meter großen Feld können die Schülerinnen bald unbeobachtet Volleyball und Basketball spielen.

 

 

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