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Plettenberg. Ein Jogger, der am Tanneck auf der Saleyrunde unterwegs war, wurde dort am letzten Wochenende von einem Bussard attackiert. Er konnte nur durch einen Sprung ins Gestrüpp ausweichen. Das berichtet die Stadtverwaltung.

Ordnungsamtsleiter Thorsten Spiegel erläutert: „Bussarde brüten typischerweise in an Felder angrenzenden Wäldern, von März bis Ende Juni. Sie zeigen – meist mit Scheinangriffen – ein natürliches Revierverteidigungsverhalten, um ihren Nachwuchs auch dann noch vor Eindringlingen zu schützen, wenn dieser das Nest gerade verlassen hat.

Da die Tiere das unmittelbare Horstumfeld konsequent verteidigen und beim Zupacken mit ihren Krallen heftige Kratzer beibringen könnten, wird empfohlen, den zurzeit ohnehin gestressten Tieren Ruhe zu gönnen. Der Bereich am Tanneneck sollte, nach Rücksprache mit dem Amtsveterinär, in der Zeit bis zum September möglichst gemieden werden. Die Stadt bittet darum, auf andere der schönen Strecken in und um Plettenberg auszuweichen. Die Stadt wird in Kürze zusätzlich ein Warnschild aufstellen.“

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