Das Sommerfest des Johannes-Busch-Hauses war wie immer ein großer Erfolg. Fotos: Kannenberg

Lüdenscheid. Alle zwei Jahre feiert das Johannes-Busch-Haus in der Bodelschwingstraße in Lüdenscheid im Rahmen der Kulturwoche „Augenschmaus & Ohrenweide“ ein großes Sommerfest.

Einweihung des „Platzes der Stille“

Das Zirkuszelt. Mittelpunkt vieler Aktivitäten rund um die Kulturwoche.
Das Zirkuszelt. Mittelpunkt vieler Aktivitäten rund um die Kulturwoche.

Und das auch in diesem Jahr mit einem Programm, das es in sich hatte. Begonnen wurde der Tag unter Leitung  von Pastor Kölling von der Auferstehungskirche mit einem Gottesdienst im Zelt und der anschließenden Einweihung des neuen „Platzes der Stille“ auf dem Gelände des Hauses, der durch finanzielle Mittel der Karl-Reeber-Stiftung möglich wurde. Der „Platz der Stille“ soll ein Ort sein, der zum Innehalten, Nachdenken und Entspannen einlädt.

Der Tag ging weiter mit einem bunten Kinderprogramm mit vielen Attraktionen rund um das Zelt herum. Prominenter Besuch: Die original WDR-Maus kam als Gast und verteilte freigiebig Autogramme!

Vielseitiges Kulturprogramm auf großer Bühne

Diese Mädels können singen! Die beiden Frontfrauen von "Ohne Yoko" hier mal ganz "unplugged".
Diese Mädels können singen! Die beiden Frontfrauen von „Ohne Yoko“ hier mal ganz „unplugged“.

Dazu stand oben am Haus selbst unter schattigen Bäumen eine große Pavillion-Bühne, auf der den ganzen Tag ein kulturelles Highlight das nächste ablöste.

Dort gab es vom „unplugged“ Rock mit den beiden stimmgewaltigen Sängerinnen der Band „Ohne Yoko“, Nicole Friese und Patrizia Camassa, über die Band „Christina“, die Trommlertruppe „Klangwerken mit Thomas Bräutigan“ und einen Shantychor alles, was das Herz eines echten Musikfreundes begehrt. Die Rockband „Lampenfieber“ und „Mr. Foley“, alias Alex Kaiser, mit seiner Feuershow, rundeten den Tag spektakulär ab.

12 Stunden am Mischpult

Jamis records sorgte für den reibungslosen Ablauf auf der Bühne. 12 Stunden lang.
Ingo Starink, Mike Starink und Michael Wirth (v.l.n.r.) sorgten für den reibungslosen Ablauf auf der Bühne. 12 Stunden lang.

Dass das Programm auf der Bühne naht- und reibungslos ablief, dafür sorgten die drei „Herren“ von „Jamis Records“, Ingo und Mike Starink sowie Michael Wirth, der Leiter der Flüchtlingsberatungsstelle des Diakonischen Werkes, Lüdenscheid, die dafür den ganzen langen Tag direkt an der Bühne, neben ihrem großen Mischpult ausharrten.

Zu dem umfangreichen Kulturprogramm kamen ein großes Buffet, Getränke, eine Cocktailbar und auch sonst alles an Aktivitäten, die ein Fest in einem so schönen Ambiente lebendig und gelungen sein lässt.

Ein Spaß für die Kinder.
Ein Spaß für die Kinder.

Zusammen mit den vielen Attraktionen für die Kinder und einer großen Tombola, bei der es eine Reise zu gewinnen gab, zog das Sommerfest des Johannes-Busch-Hauses trotz der Konkurrenz durch das Stadtparkfest auch in diesem Jahr wieder eine große Besuchermenge an. Behinderte und nichtbehinderte Helfer und Helferinnen arbeiteten dabei so gut und effizient Hand in Hand, dass sich alle gleichermaßen wohl fühlten.

Auftakt zur Kulturwoche

Ein lebendiges Fest mit vielen kleinen und großen Besuchern.
Ein lebendiges Fest mit vielen kleinen und großen Besuchern.

Das Sommerfest bildet traditionell den Auftakt zu der nun kommenden Kulturwoche. Mit dem Comedian und Zauberer Ingo Oschmann beginnt am Montag das abendliche Kulturprogramm.

Umfassende Informationen zum Programm finden die Fans der Kulturwoche unter dem Link: http://www.kulturarbeit.com/kulturwoche-augenschmaus-ohrenweide/programm/. Karten sind noch für fast alle Vorstellungen zu haben.

Fotostrecke

Fotos: Iris Kannenberg

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