Michael Thomas-Lienkämper (am Megafon bei einer Demo gegen eine geplante Abschiebung) kündigt an: "Das Bündnis gegen Rechts und andere sicherlich auch werden sich im Kulturhaus breit machen." Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Die Stadt Lüdenscheid hat eine Veranstaltung der Alternative für Deutschland (AfD) zugelassen. Sie findet am Dienstag, 5. September, um 18.30 Uhr im Roten Saal des Kulturhauses statt. Die Partei ist heftig umstritten. Führende Mitglieder sind in der Vergangenheit oftmals durch rassistische und rechtsradikale Äußerungen aufgefallen. Seit den NRW-Landtagswahlen im Mai ist die AfD auch im NRW-Landtag vertreten. Die Fraktion stellt 16 Abgeordnete.

Das Lüdenscheider Bündnis gegen Rechts hat bereits angekündigt, es werde sich am Dienstag im Kulturhaus breit machen. „Und andere sicherlich auch“, schreibt Michael Thomas-Lienkämper vom Bündnis in einer Mail an die TACH!-Redaktion.

Offensichtlich hatte die Stadt Lüdenscheid keine andere Wahl, als die Veranstaltung zuzulassen. Sie stützt sich auf das Parteiengesetz. Es schreibt die absolute Gleichbehandlung aller zugelassenen Parteien vor.

Die AfD kündigt zwei Vortragsredner an. Landtagsabgeordneter Dr. Christian Blex will zum Thema „EEG-Wahnsinn beenden“ (Anmerkung der Redaktion: EEG ist die Abkürzung für das Erneuerbare-Energien-Gesetz). Bundestagskandidat Dr. Roland Hartwig will laut Ankündigung „Deutsche Interessen formulieren“.

 

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