Die Buchautorin Sabine Kohlert zusammen mit Rebecca Henke, Matthias Bähr und Patrick Tussnat. Fotos: Iris Kannenberg

Lüdenscheid. Ein besonderes Event bot am Samstag, den 3. September die Humboldt-Villa Lüdenscheid ihren Gästen. An diesem Nachmittag war das Team des STADTSCHATTEN zu Gast in der Villa und stellte gemeinsam mit der Buchautorin Sabine Kohlert das Buch „Jule und ein Herz voll Licht“ vor. Es bildet die Grundlage für das Showevent aus Musical, Theater und Kino, das gerade in und um Lüdenscheid herum entsteht.

Ein spannende Reise mit vielen Hindernissen

Man konnte sich die Geschichte gut vorstellen. Sabine las ihren Roman sehr anschaulich vor.
Man konnte sich die Geschichte gut vorstellen. Sabine las ihren Roman sehr anschaulich vor.

Jules Geschichte beginnt damit, dass die graue, lichtlose Welt um sie herum, in der sie selbst leben muss, sie nicht verschlungen hat. Im Gegenteil, sie trägt die Hoffnung auf Wärme und Leben wie ein Licht zu allen Wesen, die ihr begegnen. Und so kommt es, wie es kommen muss. Bei einer Reise zu ihren Großeltern, die sie gemeinsam mit ihrer Puppe Anneliese und ihrem Brummbär unternimmt, findet sie auf dem Dachboden ihrer Großmutter das geheimnisvolle “Licht”.

Alle können plötzlich sprechen

Auf einmal können Puppe und Bär sprechen, ebenso wie Schmetterlinge, Pilze und Bäume. Jule macht sich auf den abenteuerlichen Weg dieses lebensspendende Licht, zu allen Menschen zu bringen. Ein spannende Reise mit vielen Hindernisse, die Jule und ihre Gefährten zu Rettern einer sterbenden Welt werden lässt. Und auf dem Weg zum Licht begegnet Jule nicht nur vielen besonderen Charakteren, sondern auch sich selbst

Zwischen Wäldern und Wiesen aufgewachsen

Die Autorin des Buches „Stadtschatten“, die gebürtige Nürnbergerin Sabine Kohlert, ist selbst zwischen Wäldern und Wiesen aufgewachsen und konnte sich daher besonders gut mit der kleinen Jule und ihrer Sehnsucht nach Licht, Farbe und dem Leben identifizieren. Es fiel ihr leicht, um die anfänglichen Idee von Jule eine ganz besonderen Welt, zu kreieren, in der sich so sympathische Wesen wie der Baum Fagus oder der alte Bettler, aber auch solche zwielichtigen Gestalten wie der Fliegenpilz Napoleon oder der Vogelmann ein spannendes und sehr anrührendes Stelldichein geben.

Ein modernes Märchen

Rebecca Henke singt die Puppe Anneliese. Neben ihr ihr Lebensgefährte Cornelius Berger.
Rebecca Henke singt die Puppe Anneliese. Neben ihr ihr Lebensgefährte Cornelius Berger.

Sabine Kohlert ist selbst Mutter von zwei Kindern und erlebt auch an ihnen hautnah, wie sich dieser Wechsel vom Kind zum Erwachsenen mit dem Schmerz des Erkennens von Gut und Böse vollzieht. Diesem Wechsel ein Gesicht zu geben in Form von Jule und ihrer Geschichte, machte ihr nicht nur Spaß, sondern zeigte zudem, dass die Autorin es versteht in wunderbaren Bildern ein modernes Märchen zu erzählen, das jedes Herz berührt. Sabine Kohlert, die mit ihrer Familie in Erlangen lebt, sagt selbst von sich und ihrer Freude am Schreiben: „In jedem Augenblick steckt eine Geschichte, man muss sie nur entdecken!“

Gute Buchautorin und begabte Vorleserin

Sie zechnete die Illustrationne des Buches: Carina Schüring.
Sie zeichnete die Illustrationen des Buches: Carina Schüring.

An diesem Nachmittag bewies sie, dass sie nicht nur eine gute Buchautorin ist, sondern eine begabte Vorleserin. Sie verstand es sehr anschaulich, die Figuren und Szenen ihres Buches lebendig werden zu lassen und es gab niemanden im Raum, der nicht fasziniert war von der Geschichte um Jule und das verlorene Licht.

Das Team um Patrick Tussnat (Producer) und Matthias Bähr (Regisseur) stellte als eine der Überraschungen des Abends einen ersten Trailer mit Auschnitten aus dem Kinofilm vor, der gerade in Plettenberg und Hüinghausen enstanden ist und der Teil ist des großen Showevents, das am 10. Dezember in Plettenberg Premiere feiert.

Unterstützt wurde das Team auch durch die Künstlerinnen Rebecca Henke (www.rebecca-henke.de), die wunderbare Musicaldarstellerin der Truppe, die eines der Lieder aus der Show sang und damit bei allen Anwesenden Gänsehaut verursachte und Carina Schüring (www.carina-art.de), die als Märkische Kunst-Stipendiatin in Plettenberg lebt und das Buch „Jule und ein Herz voll Licht“ illustierte.

Märchenhaft anmutendes Ambiente der Humboldt-Villa

Viele besuchten die Lesung. Hier im Vordergrung einer der Darsteller des Films: Florian Dörk
Viele besuchten die Lesung. Hier im Vordergrungd einer der Darsteller des Films: Florian Dörk

Abgerundet wurde diese Veranstaltung natürlich durch das schöne und immer wieder fast märchenhaft anmutende Ambiente der Humboldt-Villa (www.humboldt-villa.de).

Was kann einem solchen Event wie dem „STADTSCHATTEN“ einen besseren Rahmen geben? Marco Nipkow und sein Team sind einfach kaum zu toppen. Abschließend gingen dann auch noch viele Besucher ins Restaurant, um dort die neue Karte des „Kosmos“ in Augenschein zu nehmen.

Die Lesung punkte als rundum gelungenes Erlebnis, bei dem alle Sinne gleichermaßen angesprochen wurden und jeder zufrieden nach Hause ging.

Das nächste Mal zu sehen ist die Truppe beim Heimatshoppen in Werdohl. Dort gleich drei Mal im WK, am 10. September um 11, 15 und 17.00 Uhr.

 

 

 

 

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2 KOMMENTARE

  1. in Plettenberg und Hüinghausen entstanden ist und der Teil ist des großen Showevents, das am 10. September in Plettenberg Premiere feiert.

    Hallo Iris,
    toller Artikel – liest man doch gerne. Premiere hat das Stück allerdings erst kurz vor Weihnachten am 10. Dezember.

    Liebe Grüße aus Böddinghausen
    Heiko

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