Lüdenscheid. Nach dem Brand in der Notunterkunft für Flüchtlinge am Dickenberg, teilte die Polizei jetzt einen Ermittlungserfolg mit. Ein 19-jähriger Meinerzhagener soll das Feuer in einem Raum für Hygieneartikel gelegt haben.

Der junge Mann war als Mitarbeiter einer Hilfsorganisation, an der Hermann-Gmeiner-Schule im Einsatz. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Hagen ist der 19-jährige offenbar geständig. Zu den weiteren Umständen wollte Oberstaatsanwalt Dr. Pauli nichts sagen. Offenbar wollte der Meinerzhagener aber „Held sein“, so Pauli im Gespräch mit unserer Redaktion. Ob der 19-jährige auch für weitere, kleinere Brände verantwortlich ist, die in den letzten Wochen in der Unterkunft vorkamen, ist noch nicht klar. „Das wird derzeit noch untersucht“, sagte Oberstaatsanwalt Dr. Pauli. Zumindest die Tat vom 29. September soll der Meinerzhagener aber bereits gestanden haben.

Hintergrund

Am 29. September brach in der als Flüchtlingsunterkunft dienenden, ehemaligen Hermann-Gmeiner-Schule am Dickenberg ein Feuer aus. Sechs der in der Schule lebenden Menschen mussten mit Verdacht auf Rauchgas-Vergiftung vorsorglich ins Krankenhaus gebracht werden. Sie konnten aber wenig später wieder entlassen werden.

Das Feuer brach in einem Lagerraum im Untergeschoss des Gebäudes aus. Mitarbeiter des Wachdienstes hatten Rauch bemerkt und umgehend die Feuerwehr alarmiert. Die Bewohner mussten das Gebäude vorübergehend verlassen. Die Feuerwehr konnte ihre Arbeit nach rund zwei Stunden beenden.

 

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