Plettenberg. Gegen 16.20 Uhr wurde am Samstagnachmittag (8. April) der Feuer- und Rettungsleitstelle in Lüdenscheid ein brennender Baumstumpf im Bereich des Bahnhofes in Eiringhausen gemeldet.

Die während der Großübung durch die Löschgruppe Landemert verstärkte Wachbereitschaft der Feuer- und Rettungswache rückte zum Bahnhof aus, konnte aber vor Ort angekommen nirgendwo einen brennenden Baumstumpf ausfindig machen. Auch ein durch die Leitstelle angekündigter Einweiser gab sich nicht zu erkennen. Kurzerhand wurde daraufhin noch mal telefonisch Kontakt zum Anrufer aufgenommen, wobei sich herausstellte, dass sich die Einsatzstelle in Nähe der Lennebrücke am SGV-Heim in der Grutmecke befinden sollte.

Der Einsatzleitwagen der Landemerter Wehr fuhr daraufhin zur abgesprochenen Einsatzstelle, aber auch von hier musste zunächst fußläufig die Lenne überquert werden, um etwa gegenüber der Einfahrt zur Blemke an einem ehemaligen Lennewehr einen von innen brennenden hohlen Baum vorzufinden. Über eine beengte Zufahrt in der Verlängerung des Brockhauser Weges am Eschen wurde das Löschfahrzeug der Landemerter Einheit zum Lenneufer in Nähe der Eisenbahnbrücke in der Grutmecke gelotst. Von hier aus mussten die Einsatzkräfte noch knapp 100 Meter Schlauchleitung verlegen bis mit der Brandbekämpfung begonnen werden konnte.

„Der Brand hatte sich sehr tief in den hohlen Baum hineingefressen, was es uns nicht einfach machte“, so Stefan Ziegler, der den Einsatz leitete. Erst nach gut einer Stunde konnte der Einsatz beendet werden.

Die Polizei ermittelt zur Brandursache. Vermutet wird, dass hier Kinder gespielt haben könnten. Wer Hinweise geben kann, sollte sich telefonisch mit der Plettenberger Polizei unter der Rufnummer 02391/91990 in Verbindung setzen.

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