Nach verschiedenen Schätzungen hat das Feuer in Dörscheln einen Schaden von rund 250.000 Euro angerichtet. Foto: Feuerwehr Kierspe

Kierspe. Die Ursache für den verheerenden Brand eines Bauernhauses in der Kiersper Ortslage Dörscheln steht fest. Wie die Polizei mitteilt, gehen die Ermittler nach den bisherigen Untersuchungen von einem technischen Defekt aus. Die Wahrscheinlichkeit dafür sei sehr hoch, heißt es im Polizeibericht.

Der Gesamtschaden beläuft sich aktuellen und vorläufigen Schätzungen zufolge auf etwa 250.000 Euro.

Ausbruch im Dachstuhl

Der Brand war am Dienstagnachmittag in einem Dachstuhl ausgebrochen und hatte von da aus schnell auf den gesamten Gebäudekomplex übergegriffen. Der 61-jährige Besitzer erlitt Brandverletzungen und eine Rauchgasvergiftung. Ihm war es noch gelungen, Bewohner und Vieh in Sicherheit zu bringen.

Die Feuerwehr hatte auch am Mittwoch noch mit den Folgen des Feuers zu kämpfen. In den Heuvorräten, die aus der Scheune geschafft worden waren, entzündeten sich immer wieder Glutnester, die gelöscht werden mussten.

Gewässer verunreinigt

Zu den weiteren Folgen des Brandes zählt die Verunreinigung des Löschteiches, des Neyebaches und der Wipper. Mist vermischte sich mit Löschwasser und floss in die angrenzenden Gewässer. Zudem trat Gülle aus dem Vorratsbehälter auf dem Hofgelände aus.

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