Foto: tft

Hagen. Wahrscheinlich ein technischer Defekt verursachte am Donnerstagmorgen (19.5.2016) in der Agentur für Arbeit einen kleinen Brand. Das Gebäude wurde für eine Stunde evakuiert. Ein leicht verletzter Hausmeister konnte inzwischen das Krankenhaus wieder verlassen, so die Mitteilung der Arbeitsagentur.

Der Brand ereignete sich im Erdgeschoss in einem kleinen Durchgang zum Treppenhaus. Die Verkabelung einer Notbeleuchtung war durchgeschmort, fing Feuer und löste den Alarm aus, so die weitere Information.
Marcus Weichert, Chef der Agentur: „Die Sicherheitseinrichtungen haben tadellos funktioniert. Die Feuerwehr war durch die Rauchmeldeanlage alarmiert schnell zur Stelle. Ein Hausmeister wurde leicht verletzt. Er konnte nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen. Wir wünschen ihm gute Besserung. Ich danke allen Mitarbeitern und Einsatzkräften für ihr besonnenes Verhalten im Verlaufe des Alarms und bei der Räumung des Gebäudes.“

Dass Einsatz und Evakuierung des Gebäudes so gut funktionierten hat vielleicht auch etwas mit der statt gefundenen Vorbereitung für den Fall des Falles zu tun. Erst vor knapp drei Wochen hatte eine Vollübung der Feuerwehr mit Hunderten von Einsatzkräften einen Brand in der Agentur für Arbeit Hagen simuliert.

Ohne Folgen blieb der heutige Zwischenfall nicht. „Die Rauch- und Geruchsentwicklung war erheblich und die Geruchsbelästigung wird auch noch einige Tage andauern. Das Treppenhaus wurde sicherheitshalber noch stundenlang entlüftet“, so die Information aus der Arbeitsagentur.

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