In der Kleingartenanlage Rotthausen stand ein Gartenhaus in Brand. Foto: Fürst

Schalksmühle. Zwei Brände in Schalksmühle hielten am späten Freitagnachmittag und in der Nacht von Freitag auf Samstag die Feuerwehr in Schalksmühle auf Trab. Beim ersten Brand musste zudem die Drehleiter aus Lüdenscheid-Brügge zur Hilfe gerufen werden. Beim Zweiten Brand ermittelt nun auch die Kriminalpolizei.

Schornsteinbrand in Everinghausen

Die Feuerwehr Schalksmühle wurde am Freitag den 14.11.2014 gegen 18:40 Uhr zu einem Schornsteinbrand in Everinghausen alarmiert. Eingesetzt waren die Löschgruppen Hülscheid und Schalksmühle sowie die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Lüdenscheid-Brügge. Die erste Erkundung ergab einen leichten Funkenflug aus dem Schornstein. Die Öffnung eines Revisionsschachts zeigte einige zwei bis drei Zentimeter breite Glutnester. Daraufhin wurde über die Drehleiter spezielles Kaminkehrwerkzeug eingesetzt und der Schornstein gereinigt. Ein Angriffstrupp befand sich während des Einsatzes im betroffenen Gebäude und kontrollierte mit einer Wärmebildkamera stets die Temperaturentwicklung entlang des Kaminschachts. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte konnten die Entstehung eines offenen Feuers verhindern. Ein Sachschaden ist nicht entstanden. Nachdem keine Glutnester und keine erhöhte Temperatur mehr festzustellen war, konnte die Feuerwehr nach einer abschließenden Prüfung durch den bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger, die Einsatzstelle um 20:15 Uhr wieder verlassen.

Hütte in Schrebergarten brannte in Rotthausen

Am Samstag den 15.11.2014 wurde die Feuerwehr Schalksmühle erneut zu einem Einsatz gerufen. Nach Alarmierung über digitale Meldeempfänger und Sirene rückte der Löschzug um 00:56 Uhr zum Reeswinkeler Weg in Rotthausen aus. In der dortigen Kleingartenanlage war ein Gartenhaus in Brand geraten.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der angebaute Wintergarten in Vollbrand. Auch große Teile des Daches und der Außenfassade brannten bereits. Daraufhin wurden drei C-Rohre zur Brandbekämpfung eingesetzt. Sechs Angriffstrupps unter schwerem Atemschutz sorgten dafür, dass die Flammen schnell eingedämmt und nur geringfügig auf die eigentlichen Innenräume übergreifen konnten. Das Dach des Gartenhauses musste allerdings zur Bekämpfung von Glutnestern abgedeckt und die Dachhaut geöffnet werden. Zwei Gasflaschen die sich im Brandobjekt befanden, wurden seitens der Feuerwehr geborgen und gekühlt.

Nach einer anschließenden Kontrolle des Gartenhauses mit einer Wärmebildkamera benetzte ein weiterer Trupp Teile des Gebäudes und Schuttreste mit Schaum – dies geschah vorbeugend, um eventuell noch vorhandenen Glutnestern keinen Raum zur Ausbreitung zu geben. Das DRK Schalksmühle übernahm die Verpflegung der Einsatzkräfte. Zur Eigensicherung der Feuerwehr war das DRK zusätzlich mit dem Krankentransportwagen vor Ort.

Menschen wurden nicht verletzt.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache noch in der Nacht aufgenommen. Aufgrund der notwendigen Wasserentnahme aus Hydranten im Bereich der Rotthauser Straße musste diese ebenso wie der Reeswinkeler Weg für den Einsatz voll gesperrt werden. Die 40 ehrenamtlichen Einsatzkräfte von Feuerwehr und Deutschem Roten Kreuz konnten ihren Einsatz nach Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft gegen 4:15 Uhr beenden.

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