Lüdenscheid. Und Rest der Welt;-) Unser Leser Volkmar Dumm hat sich die Mühe gemacht und ist in der Nacht von Sonntag auf Montag um halb vier Uhr Morgens aufgestanden und hat sich mit seiner Kamera auf die Lauer gelegt. Und zwar um keinen geringeren als den Mond selbst, vor die Linse zu bekommen. Der hat sich nämlich in diesen frühen Morgenstunden ein rotes Kleid übergeworfen und ist zum sogenannten „Blutmond“ geworden. Volkmar schreibt dazu:IMG_5507

„Wer sich in der vergangenen Nacht die Mühe gemacht hat, um kurz nach vier Uhr aufzustehen, konnte einen sogenannten „Blutmond“ beobachten. So wird der Mond genannt, wenn es zu einer totalen Mondfinsternis kommt, bei der der Mond komplett vom Schatten der Erde bedeckt wird. Dabei wird der Vollmond jedoch nicht komplett verdunkelt. Durch Lichtbrechung in der Erdatmosphäre wird ein Teil der Sonnenstrahlen umgelenkt und gelangt so auf die Mondoberfläche. Da die Erdatmosphäre das Sonnenlicht filtert und nur noch den Rotanteil des Lichtes hindurchlässt, erscheint die Mondoberfläche in einem kupferfarbenen Rot. Daher kommt der Name „Blutmond“.

Überlagert wurde die Mondfinsternis durch ein weiteres Phänomen, dem „Supervollmond“. Auf seiner elliptischen Umlaufbahn ist der Mond der Erde derzeit am nächsten, womit er dem Beobachter deutlich größer erscheint als sonst. Auch das Wetter hat mitgespielt und eine klare und wolkenlose Nacht über Lüdenscheid und Umgebung bot den meisten Beobachtern einen beeindruckenden Anblick dieses Himmelschauspiels.

Die totale Phase der Mondfinsternis begann in unserer Region um 04:11 Uhr (MESZ) und endete um 05:23 Uhr (MESZ).“

Herausgekommen sind dabei diese beiden hier gezeigten spektakulären Fotos, von einem Himmel, so klar und wolkenfrei, wie man ihn selten über Lüdenscheid sieht. Danke Volkmar für Bericht und Fotos!

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