Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper begrüßte stellvertretend für Landrat Thomas Gemke die Radler. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. (pmk) Dass ausgerechnet zum Start an der Gemeindehalle in Herscheid ein Schauer niederging, konnte die Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht davon abhalten, auf ihre knapp 34 Kilometer lange Rundtour zu gehen. Leider konnte Landrat Thomas Gemke nicht dabei sein, er hatte sich eine schmerzhafte Zerrung zugehoten.
Alle Radler waren zufrieden, die Stimmung war auch unterwegs bestens, es gab keine Stürze, und kein Rad hatte einen Defekt. Zufrieden zogen die Organisatoren vom Märkischen Kreis und Bike-MK Bilanz nach der rund 34 Kilometer langen Radtour durch das Ebbegebirge sowie entlang der Verse- und Fürwiggetalsperre.

Sehr stark vertreten war die Gruppe von Bike-MK. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis

Vermisst beim Start zum „Radeln mit dem Landrat“ an der Gemeindehalle in Herscheid wurde Landrat Thomas Gemke. „Er hat sich beim Training für die Tour eine schmerzhafte Zerrung zugezogen“, entschuldigte ihn Barbara Dienstel-Kümper bei der Begrüßung der gut 40 Radfahrer. Dass ausgerechnet zum Start ein Schauer niederging, schlug bei den Bikern keineswegs auf die Stimmung. In drei Gruppen ging es auf die von Carsten Engel ausgearbeitete Strecke. Darunter auch Mitglieder des ADFC aus Iserlohn sowie aus Lüdenscheid.

Mit dabei war auch das RAAM-Team. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis

In drei Gruppen machten sich die Radler auf den Weg. Vorneweg die „Profis“ – dabei auch die Mitglieder des RAAM-Teams (Race Across Amerika). Sie arbeiteten auf der Strecke einen Vorsprung von knapp 15 Minuten heraus. Da konnten auch die Gruppe E-Biker nicht mithalten. Von Herscheid aus ging zur Versetalsperre und zur Fürwigge-Talsperre. Mit der Fläche von 170 ha und Stauinhalt von 32,2 Millionen Kubikmeter ist die Verse die größte Trinkwassertalsperre im Märkischen Kreis. Wesentlich älter ist die flussaufwärts liegende Fürwigge-Talsperre, deren Staumauer mit den markanten Schiebertürmen aus grauen Bruchsteinen 1902 bis 1904 erbaut wurden. Sie ist übrigens die  am höchsten gelegene Talsperre des Sauerlands (439,55m ü. NN).

Eine Radlergruppe beim Zwischenstopp an der Versetalsperre Foto: Ute Platz/Märkischer Kreis

Die Route folgte größtenteils dem ausgeschilderten Radnetz „Radeln nach Zahlen.“ Auf der Strecke ging es vorbei am Baudenkmal Forsthaus Beckerhof, das 1934 im sog. Heimatschutzstil auf einem Sockel aus Bruchsteinen errichtet wurde, und über den Ebbekamm, von dem die Biker mit imposanten Ausblicke auf die sauerländischen Berge des Naturparks Sauerland-Rothaargebirge für die Anstrengungen entlohnt wurden. Über den Höhenweg radelten die Teilnehmer über Reblin zurück nach Herscheid, wo eine Mittagsrast die Belohnung für die Mühen war.

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