Petra Polo von der Stadtbücherei Werdohl betreut das neue virtuelle Spiel Bi-Parcour, das die Stadtbücherei seit Januar anbietet. Fotos: Iris Kannenberg

Werdohl. Die langjährige Bücherei-Mitarbeiterin Petra Polo hat für die Besucher etwas ganz Neues am Start. Bi-Parcour nennt sich das Spiel, das man im dreidimensionalen Raum – nämlich direkt in der Bücherei – allein oder in Gruppen spielen kann. Zeit, Findigkeit und Ausdauer braucht man, um die Aufgaben zu lösen. Und ein Smart-Phone. Spaß macht das ganze natürlich auch noch und ist teilweise spannender als ein Krimi.

Das neue virtuelle Spiel, das die Stadtbücherei anbietet, ist angelehnt an die bekannte Schnitzeljagd. Man muss Aufgaben lösen und Dinge suchen und dabei den ganzen Raum akribisch erkunden.

Was man dafür braucht

Ganz einfach: Wer ein Smart-Phone hat, kann mitspielen.

Man braucht zunächst einmal ein Smart-Phone, mit dem man ins Internet kommt und eine entsprechende App. Über Google oder i-Tunes kann man sich App ganz einfach und kostenlos herunterladen.

Dann muss man lediglich noch auf die Homepage der Stadtbücherei gehen (über www.werdohl.de), auf der ein QR-Code zu finden ist, den man mit seinem Handy einliest. Damit ist man freigeschaltet und kann loslegen. Man kann alternativ auch direkt in die Bibliothek gehen. Hier findet man den QR-Code direkt am Tresen. Der „Bildungspartner NRW“ (www.bibliothek.schulministerium.nrw.de), der seinen Sitz in Düsseldorf hat, hat diese Parcour-App mitentwickelt. Das Ziel: Wissenswertes einfach und spannend, besonders Kindern und Jugendlichen nahezubringen.

Virtueller Parcour

Über die Webseite der Stadt Werdohl kann man sich anmelden.

Die Bücherei wird mit der App zu einem virtuellen Parcour z.B. für Schulkinder, die zu zweit oder in Gruppen gegeneinander antreten können. Man kann aber auch einen Einzelparcour laufen.

In allen Fällen sucht man bestimmte Orte, löst viele verschiedene spannende und mysteriöse Aufgaben, die mit der Bücherei und den dortigen Medien zu tun haben und sammelt dabei Punkte. Dafür muss man sich richtig reinknien, manche Aufgaben sind gar nicht so einfach zu lösen. Ganz nebenbei lernt man dabei auch noch die Bücherei spielerisch kennen. Für den jeweiligen Gewinner ist als Belohnung eine richtige Urkunde in Planung.

Weitere Anwendungen für Bi-Parcour

Der QR-Code kann auch am Tresen der Stadtbücherei eingelesen werden.

Bi-Parcour ist vielfältig einsetzbar. Man kann die App auch für Museen nutzen, in Kirchen, zur Stadtführung und zu vielem anderen mehr. Wer Bi-Parcour nutzen möchte, muss zu den sogenannten „Bildungsträgern“ gehören. Das sind Schulen, Museen, Kirchen, Büchereien, Jugendzentren etc..

Auch wer technisch nicht besonders versiert ist, ist in der Lage, Bi-Parcour für seine jeweilige Einrichtung zu modifizieren. Petra Polo hat diese Herausforderung angenommen und ist jetzt natürlich sehr gespannt, wie gut das Spiel angenommen wird. Sie freut sich auf viele Mitspieler. Wer sich schlau machen will, ob Bi-Parcour etwas für ihn sein könnte, kann dies über die Webseite der Stadt Werdohl tun. Oder kommt einfach einmal in der Stadtbücherei vorbei. Das dortige Team hilft und beräten gerne alle, die Lust haben, mit Bi-Parcour ein paar spannende Stunden in der Bücherei zu verbringen.

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