Breitband
Regierungspräsidentin Diana Ewert überreichte Bürgermeister Michael Brosch und Ramona Ullrich aus dem Fachbereich Zentrale Dienste und Finanzen den Förderbescheid. Foto: Stadt Halver

Halver/Arnsberg. „Eine leistungsstarke Breitbandversorgung ist auch und gerade im ländlichen Raum ein enorm wichtiger Standortfaktor für Unternehmen und Familien“ – darüber ist sich Regierungspräsidentin Diana Ewert mit den Bürgermeistern Michael Brosch (Halver) und Alfred Schmidt (Anröchte) sowie mit deren Amtskollegin Nicole Reschke (Freudenberg) vollkommen einig. Die jetzt in Arnsberg bewilligten Fördergelder aus Landes-, Bundes- und EU-Mitteln leisten dazu einen wichtigen Beitrag.

Zuschuss schließt Wirtschaftlichkeitslücke

In Halver und Freudenberg ist ein hohes finanzielles Engagement der Kommunen erforderlich. In Zahlen: Halver muss für den Anschluss von 495 Haushalten in den Ortsteilen Heesfeld und Hohenplanken insgesamt 878.592 Euro (1.793 Euro pro Anschluss) aufbringen, um die vorhandene Wirtschaftlichkeitslücke des Netzbetreibers zu schließen. Hierfür bewilligte die Bezirksregierung Arnsberg eine 90-prozentige Förderung (783.712 Euro) als Zuschuss zu der Investition der Kommune.

In Freudenberg sind 409.700 Euro nötig, um für 290 Haushalte in den Ortsteilen Plittershagen und Mausbach Bandbreiten von bis zu 50 Mbit/s zu erreichen. Die Kosten pro Hausanschluss liegen damit umgerechnet bei 1.413 Euro. Die 90-prozentige Förderung bedeutet hier einen Zuschuss von insgesamt 368.730 Euro zu den Ausgaben der Stadt.

Zwei Förderbescheide für sieben Dörfer

Beispiel Anröchte: Mithilfe von zwei Förderbescheiden kann die Gemeinde in sieben Dörfern – und damit in allen bisher unterversorgten Ortsteilen – die Breitbandversorgung ausbauen. So stehen den Menschen in Altenmellrich, Mellrich, Klieve, Altengeseke, Uelde, Robringhausen und Waltringhausen künftig Bandbreiten bis zu 50 Mbit/s zur Verfügung. Rund 1.365 Haushalte können das Internet künftig mit höherer Geschwindigkeit nutzen. Rund 16 Mbit/s werden nahezu flächendeckend möglich sein.

Eine 75-prozentige Förderung hilft der Gemeinde dabei, die bestehende Wirtschaftlichkeitslücke des Netzbetreibers (gut 895.000 Euro) auszugleichen. Der öffentliche Zuschuss liegt insgesamt bei 671.527 Euro – umgerechnet sind das pro Hausanschluss etwa 655 Euro.

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