Bei einem Schlaganfall zäht jede Sekunde. "Zeit ist Hirn", sagten die Fachleute. Foto: pixabay.com

Lüdenscheid. Woran erkennt man eigentlich einen Schlaganfall? Der diesjährige „Tag des Schlaganfalls“ steht ganz im Zeichen der richtigen Erkennung und Einschätzung von Symptomen. Am Mittwoch, 10. Mai, informiert das Stroke-Unit Team der Klinik für Neurologie des Klinikums Lüdenscheid von 10 bis 17 Uhr zum ersten Mal im Stern-Center Lüdenscheid über Behandlungsmöglichkeiten und Nachsorge.

Schlaganfall tut nicht weh

Ein Schlaganfall ist tückisch. Er tut nicht weh und die Anzeichen sind vielfältig. Deshalb wird ein Schlaganfall von Betroffenen oft nicht als solcher erkannt. Lähmungen im Gesicht, Seh-, Sprech – und Koordinierungsstörungen werden immer noch viel zu oft ignoriert. Fatal, denn es gilt: je früher der Patient behandelt wird, umso besser sind die Heilungschancen.

Auch bleibende Behinderungen können bei schnellem ärztlichem Handeln oft stark verringert oder sogar ganz vermieden werden. Die richtige und zeitnahe Einschätzung von Symptomen ist das A und O und in diesem Jahr das Schwerpunktthema der Veranstaltung.

Stroke-Uni-Team aus Hellersen im Stern-Center

Deshalb zögern die Fachkräfte des Stroke-Unit Teams rund um Dr. Sebastian Schimrigk, Direktor der Klinik für Neurologie am Klinikum Lüdenscheid, nicht lange und gehen an den Ort, wo die Menschen der Stadt Lüdenscheid und darüber hinaus sich ohnehin tummeln – in das große Einkaufszentrum, das Stern-Center Lüdenscheid. Die Experten stellen Behandlungsmöglichkeiten vor, geben wertvolle Informationen zur Nachsorge von Schlaganfall-Patienten und beantworten gerne alle Fragen zu dieser Erkrankung.

Besucher haben aber nicht nur die Möglichkeit mit dem Team ins Gespräch zu kommen, sondern können auch den Blutdruck, Blutzucker oder Cholesterinspiegel kostenlos prüfen lassen.

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