Licht an und langsam fahren, wenn es so schüttet, wie am Samstag auf der Altenaer Straße. Foto: Wolfgang Teipel

Märkischer Kreis. Ob Starkregen, wie am Samstag, 20. September, Hagel, Sturm oder Nebel: Wenn die Straßen sich in Rutschbahnen verwandeln und der Scheibenwischer an seine Grenzen stößt, wird es selbst für erfahrene Autofahrer schwer. Tipps zur richtigen Fahrweise bei Extrembedingungen.

Wer mit seinem Auto bei Gewitter oder sogar einem Unwetter mit Sturm und Hagel unterwegs ist, sollte doppelt vorsichtig sein. Licht einschalten und Geschwindigkeit drosseln sind die ersten Maßnahmen.

Gefährlicher Schmierfilm

Bei einsetzendem starkem Regen besteht die Gefahr von Aquaplaning: Aus Regenwasser, Staub und Pollen bildet sich ein Schmierfilm, die Reifen haften nicht mehr, man verliert die Kontrolle über das Fahrzeug. Aquaplaning ist für Autofahrer daran erkennbar, dass das Lenkrad besonders leichtgängig ist und sich die Drehzahl erhöht, obwohl man konstant Gas gibt. Da hilft nur: Sofort auskuppeln, keinesfalls bremsen, nicht lenken. „Die griffige Fahrbahn müssen Sie unbedingt mit gerade gestellten Rädern erreichen, sonst bricht das Fahrzeug seitlich aus“, schreibt der ADAC.

Überschwemmtes Auto bloß nicht starten.

Wurde das Auto überschwemmt – zum Beispiel, weil es in einer Tiefgarage stand, die voll Regenwasser gelaufen ist, sollte man als Fahrzeughalter hinterher auf keinen Fall versuchen, den Motor zu starten: Das Fahrzeug muss in eine Werkstatt geschleppt und gereinigt werden. Eine Trockenlegung lohnt sich aber nicht in allen Fällen.

Die Teilkaskoversicherung zahlt bei einer unmittelbaren Einwirkung einer Überschwemmung oder von Starkregen auf das Fahrzeug. Ebenfalls abgedeckt sind Wasserschäden am Motor, die durch eine Überschwemmung zum Beispiel in einer vollgelaufenen Tiefgarage verursacht werden. Fährt man als Fahrzeughalter allerdings durch eine überflutete Straße und es entstehen Schäden am Motor, zahlt die Teilkasko nicht. Sturmschäden wie zum Beispiel durch herabfallende Dachziegel oder Äste ersetzt die Teilkasko oft erst ab einer bestimmten Windstärke. Fährt man auf einen bereits umgestürzten Baum auf, gehen Teilkaskoversicherte leer aus.

Der Blitzer-Report

Zu schnelles Fahren ist immer gefährlich. Deshalb versucht die Polizei, Raser mit mobilen Kontrollen zu stoppen. Hier die Messstellenvorplanung für die nächste Woche:

Montag, 22. September: Iserlohn (Dröschede), Hemer (Bredenbruch), Menden (Bösperde) und Iserlohn (Stadtgebiet).

Dienstag, 23. September: keine Vorplanung.

Mittwoch, 24. September: Iserlohn (Iserlohnerheide) und Hemer (Stadtgebiet).

Donnerstag, 25. September: Iserlohn (Drüpplingsen und Stadtgebiet).

Freitag, 26. September: Letmathe (Stadtgebiet) und Balve (Hönnetal).

Samstag, 27. September: keine Vorplanung.

Sonntag, 28. September: keine Vorplanung.

Montag, 29. September: Iserlohn (Kalthof), Altena (Stadtgebiet), Menden (Stadtgebiet) und Iserlohn (Stadtgebiet).

Darüber hinaus müssen Autofahrer im gesamten Kreisgebiet mit kurzfristigen Kontrollen rechnen.

Der Märkische Kreis plant vom 22. bis 26. September folgende mobile Messstellen:

  1. September: Schalksmühle

  2. September: Altena
  3. September: Balve
  4. September: Menden
  5. September: Hemer
  6. September: Meinerzhagen
  7. September: Plettenberg
  8. September: Lüdenscheid
  9. September: Kierspe
  10. September: Lüdenscheid
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