Die Behörden erhöhen den Überwachungsdruck. Hier ein Bild einer Kontrollaktion aus dem November 2016. Foto: Michael Kaub

Hagen. Unabhängig von einer Großrazzia verschiedener Behörden im Ruhrgebiet gegen Sozialmissbrauch suchten gestern (7. März) im Rahmen ihrer regelmäßigen Kontrollen unter Federführung der Ausländerbehörde der Stadt Hagen Mitarbeiter des Stadtordnungsdienstes, der Polizei, des Jobcenters und der Wohnungsaufsicht elf Häuser in Wehringhausen auf. Dabei wurden über 350 Personen melde- und ausländerrechtlich überprüft.

21 Bewohner melderechtlich nicht erfasst

Bei 21 Hausbewohnern wurden Identitätsnachweise eingezogen, da sie einwohnermelderechtlich nicht erfasst sind und der weitere Aufenthaltsstatus geklärt werden muss. Darüber hinaus ergaben sich wieder bei einigen Personen Auffälligkeiten. Sofern diese im öffentlichen Leistungsbezug stehen sollten, wird das Jobcenter Leistungseinstellungen überprüfen, um möglichen Leistungsmissbrauch einzudämmen.

Müllprobleme und Wohnungsmängel

Zwei Personen werden abgemeldet, da sie sich nicht mehr in Hagen aufhalten. Durch die Polizei erfolgten drei Aufenthaltsermittlungen. Bei einigen Anschriften wurden Müllproblematiken und Wohnungsmängel festgestellt. Diese, sowie auch der Verdacht auf Schwarzarbeit, werden an die zuständigen Stellen weitergegeben.

 

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