Dorothee Hirth, Véronique Kämper, Ulrike Kriegel, Filine Precht und Karl-Heinz Piepenbreier laden zum Konzert ein. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Der Barock-Komponist Georg Philipp Telemann bestimmte im 18. Jahrhundert fast 50 Jahre lang das musikalische Leben in Hamburg und erlangte Ruhm in ganz Europa.  Vor 250 Jahren, am 25. Juni 1767, starb Telemann in Hamburg im Alter von 86 Jahren. Mit einem besonderen Konzert wollen fünf Lehrer der Städtischen Musikschule an den Komponisten erinnern. Sie spielen auf Nachbauten historischer und modernen Instrumenten am 19. März in der Kirche St. Petrus und Paulus (Honseler Straße 68) ein Kammerkonzert zum Telemann-Jahr 2017. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr.

Es spielen Ulrike Kriegel (Oboe), Filine Precht (Travers- und Querflöte), Véronique Kämper (Blockflöte und Fagott), Dorothee Hirth (Violoncello) und Karl-Heinz Piepenbreier (Orgelpositiv und Spinett).

Verschiedene Besetzungen

Die fünf Musiker laden zu einem abwechslungsreichen und kurzweiligem Programm mit deutscher Barock-Kammermusik ein. In verschiedenen Besetzungen von Solo, Duo, Trio und Quartett und den unterschiedlichen Kombinationen der Blasinstrumente entwickeln sie höchst unterschiedliche Klangfacetten und Höreindrücke. Auf dem Programm stehen neben Werken von Georg Philipp Telemann (1681 – 1767) Kompositionen von Carl Philipp Emanuel Bach (1714 – 1788) und Johann Sebastian Bach (1685 – 1750).

„Wir wollen bei diesem Konzert unsere Begeisterung für die Lebendigkeit und Leidenschaftlichkeit der Barockmusik an die Zuhörer weitergeben“, sagen Karl-Heinz Piepenbreier und die Musikerinnen. Sie glauben, dass insbesondere die Quartette A-Dur und a-moll von Georg Philipp Telemann für Querflöte, Oboe, Fagott und Orgelpositiv zu einem ganz besonderen Klangerlebnis werden.

Im Konzerttitel „Der Pate“ steckt ein Rätsel

„Im Konzerttitel ‚Der Pate‘ steckt übrigens ein musikalisches Rätsel“, schmunzelt Karl-Heinz Piepenbreier. „Musikfreunde können sich ja bis zum Konzert5 damit beschäftigen.“ Am 19. März, versichert er, werde das Rätsel aufgelöst.

Karten für das Konzert sind nur an der Abendkasse erhältlich. Der Eintritt kostet wie bei allen Lehrerkonzerten 7,50 Euro (ermäßigt 3,50 Euro).

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