Basmalas Traum passt in eine Box. Er enthält alle Zutaten für ein schönes Zimmer. Der Raum hat eine blaue Wand. Ganz oben hängt eine Uhr. Die Wände links und rechts sind weiß. Wenn man in den Raum blickt, sieht man: Er hängt voller Schmuck. Auf dem Boden liegt ein flauschiger rosa Teppich mit Sitzkissen. Aus einer Ecke lacht dem Betrachter eine lustige Fantasiefigur entgegen. Wie Basmala haben 26 weitere Mädchen und Jungen der Pestalozzi-Schule ihre Traumzimmer gebastelt. Am Samstag wurde ihre kleine Ausstellung im Museum eröffnet.

Projekt „MuseobilBox“

Sie bildete den Abschluss des Projekts „MuseobilBox“ zu der das Städtische Museum die Kinder eingeladen hatte. „Uns hat die Zusammenarbeit mit den Mädchen und Jungen großen Spaß gemacht“, sagten die beiden freien Museumsmitarbeitern Ursula Delhounge und Ulrike Tütemann am Samstag. Sie haben im ersten Schulhalbjahr 2013/14 die Pestalozzi-Kinder in die Welt der Museen eingeführt. Bei der Frage danach, was aus dem Leben der Kinder für Menschen in der Zukunft in einem Museum aufbewahrt und gezeigt werden solle, einigten sich alle Beteiligen auf das Thema „Mein Zimmer“.

Förderprogramm „Kultur macht stark“

Mit der Aktion beteiligten sich die Städtischen Museen der Stadt Lüdenscheid an einem Projekt des Bundesverbandes Museumspädagogik e.V. im Rahmen des Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in den Jahren 2013 bis 2017.

Die Kinder haben die Museen an der Sauerfelder Straße vom Keller bis zum Dachboden erforscht, sie besuchten die Burg Altena, die selbst ein Museum ist und unternahmen einen Ausflug zum Osthaus-Museum in Hagen. „Für einige war das ein ganz besonderes Erlebnis“, sagte Ursula Delhounge am Samstag. „Sie sind nämlich bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal mit der Bahn gefahren.“ Auch bei den Lichtrouten Ende September/Anfang Oktober 2013 kamen die Kinder mit Kunst in Berührung. „Besonders schön war es, dass Eltern und Geschwister mitgekommen sind. So wurde die Tour ein schöner Familienausflug.“ Sämtliche Aktionen hätten den Erfahrungshorizent der Mädchen und Jungen spürbar erweitert, berichtete Ursula Delhounge. „Nur eine Ausstellungseröffnung fehlte noch im Programm. „Und das haben sie jetzt mit eigenen Werken nachgeholt.“

Zusammenarbeit wird fortgesetzt

Auch am Samstag  waren die Familien dabei, begutachteten ausführlich die Arbeiten und schossen zahlreiche Fotos. „So haben wir heute wahrscheinlich auch zahlreiche Erwachsene hier, die das Museum bislang noch nicht betreten haben“, freute sich Ulrike Tütemann. Damit hat das Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ ein weiteres wichtiges Ziel erreicht.

Die museumspädagogische Zusammenarbeit zwischen Museum und Pestalozzi-Schule soll weitergeführt werden. Voraussichtlich werden im Rahmen der Offenen Ganztagsschule in den Sommer- und Herbstferien ähnliche Projekte angeboten.

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