Metoba
Die Metoba-Geschäftsführer Thorsten Hering (links) und Dr. Sven Hering (rechts) sowie Jens Schulte (2.v.l.) und Michael Blaich nehmen die neuen Beschichtungsanlagen in Betrieb.

Lüdenscheid. Um der wachsenden Nachfrage nach Dienstleistungen im Bereich der Oberflächenbeschichtung gerecht werden zu können und Kundenwünsche noch individueller zu erfüllen, hat die Lüdenscheider Firma Metoba Metalloberflächenbearbeitung GmbH einmal mehr ihre Kapazitäten am Standort an der Königsberger Straße in Lüdenscheid erweitert. Kurz hintereinander wurden zwei weitere Bandbeschichtungsanlagen in Betrieb genommen.



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Jetzt sieben Beschichtungsanlagen

Die Anlagen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von drei Millionen Euro wurden durch Metoba konzipiert und mit langjährigen Partnern aufgebaut. Raum dafür bot das Untergeschoss des erst 2012 auf dem Firmengelände errichteten Betriebsgebäudes, das bereits mit der Option für diese neuerliche Ausweitung der Produktion geplant worden war. Insgesamt verfügt Metoba nun über sieben Bandbeschichtungsanlagen – neben den weiteren vielfältigen Möglichkeiten der Veredelung, beispielsweise Trommel-, Ruhebad-oder Gestellveredelung. Besonders materialsparende Beschichtungen mit hochwertigen Metallen bietet die Metoba-Selektiv-Technologie.

Kürzere Lieferzeiten

Die neuen Anlagen, die ab März in Betrieb genommen wurden, ermöglichen durch die gestiegenen Kapazitäten kürzere Lieferzeiten für die Kunden. Der Fokus der Erweiterung liegt dabei auf der Beschichtung von Bändern mit Nickel, Silber oder Zinn, beispielsweise von Stanzkontakten oder Vollbändern. „Die Bedarfe unserer Kunden, besonders aus dem Bereich der Automobilindustrie unterliegen einem steten Wandel, Metoba reagiert auf die Veränderungen und bietet nicht nur dauerhaft kurze Lieferzeiten, sondern wird auch weiter in ressourceneffiziente Beschichtungen investieren“, erklärt Geschäftsführer Thorsten Hering.

Metoba
Blick in eine der neuen Bandbeschichtungsanlagen.

Zusätzliche Fachkräfte eingestellt

Bereits 2012 wurden Beschichtungstechniken aufgebaut, die es ermöglichen, Silber als Streifen oder auch punktuell abzuscheiden, ab Juni werden zusätzliche Brush-Module in die Anlagen implementiert, so dass Gold einseitig an definierten Punkten aufgebracht werden kann.  Um den neuen Produktionskapazitäten auch personell gerecht werden zu können, wurden bereits in den vergangenen Monaten vorausschauend nach und nach weitere Fachkräfte eingestellt. Zudem konnte mit Michael Blaich ein bekannter Bandgalvanikexperte für das Team gewonnen werden.

Somit erreichte Metoba im März erstmals in der Unternehmensgeschichte die 100-Mitarbeiter-Grenze, weitere Einstellungen und zusätzliche Ausbildungsplätze werden folgen. „Aus – und Weiterbildung haben schon immer einen hohen Stellenwert bei Metoba. Wir investieren nicht nur in Gebäude und Maschinen, sondern vor allem in unsere Mitarbeiter. Die Herausforderungen der Zukunft können nur durch ein gut funktionierendes Team geleistet werden“, erläutert Dr. Sven Hering die Strategie der kommenden Jahre.

Neues Lagergebäude

Zur weiteren Verbesserung des Kundenservices wird auch das neue Lagergebäude dienen, das derzeit ebenfalls auf dem Betriebsgelände an der Königsberger Straße entsteht. Größere Lagerkapazitäten für Rohmaterial und veredelte Produkte werden einen zusätzlichen Beitrag zur Optimierung der Logistik leisten.

Quelle: http://www.metoba.de/

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