Das neue Präsidium will die Sportklinik Hellersen in eine neue Trägerschaft überführen. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Die Sporthilfe NRW hat ein neues Präsidium.Die alte Führungscrew wurde bei der Mitgliederversammlung am Mittwoch, bei der die Weichen für die Sportklinik Hellersen neu gestellt werden werden sollten, abgewählt. Die rund 200 Delegierten entschieden sich für eine neue Führungsspitze. Sie besteht jetzt aus Stefan Klett (Präsident Aeroverband NRW), Dr. Christoph Niessen (Vorstandsvorsitzender Landessportbund NRW), Reinhard Ulbrich (Vorsitzender Sportbund Remscheid), Gundolf Walaschewski (Präsident Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen) und llja Waßenhoven (Vorstand Landessportbund NRW.

Turbulenzen der letzten Wochen sind abgehakt

Wie es in einer Pressemitteilung des Sporthilfe NRW heißt, teilte Dr. Christoph Niessen stellvertretend für das neue Präsidium mit: „Unsere vordringliche Aufgabe besteht darin, die Lage der Sporthilfe zu stabilisieren. Die Turbulenzen der vergangenen Wochen sind hiermit abgehakt. Es zählt nur der Blick auf die vor uns liegende Arbeit. Sicherlich ist vor allem die wirtschaftliche Situation schwierig. Aber wir vertrauen auf das Können und die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sportklinik Hellersen, die über die Region hinaus einen guten Ruf genießt.

Kein Schnellschuss

Sportklinik Hellersen
Das neue Präsidium der Sporthilfe NRW: Dr. Christoph Niessen, Ilja Waßenhoven, Stefan Klett, Reinhard Ul-brich, Gundolf Walaschewski (v.l.n.r.) Foto: Sporthilfe

Weil deren Fortbestand höchste Priorität haben muss, wollen wir die Sportklinik in eine neue Trägerschaft überführen.“ Das sei aus Sicht des Präsidiums die einzig sinnvolle Lösung. „Sie wird aber Zeit brauchen. Dabei sind für uns der Erhalt der Arbeitsplätze und ein gutes wirtschaftliches Ergebnis für die Sporthilfe die entscheidenden Kriterien – einen Schnellschuss wird es keinesfalls geben.“

Bei der Umsetzung soll auch der frühere Vorstand, Wiebke Schandelle, tatkräftig mithelfe. Siewurde vom neuen Präsidium mit sofortiger Wirkung wieder in ihre bisherige Führungsposition berufen. Wiebke Schandelle war vor einigen Wochen plötzlich entlassen worden.

Darüber hinaus betont Dr. Niessen: „Wir vertrauen weiterhin auf die schon in der Klinik tätigen Berater, die zusammen mit Wiebke Schandelle und uns in den kommenden Wochen die Lage analysieren werden. Wir sagen den Mitgliedsorganisationen und der Belegschaft der Sportklinik zu, dass wir sie kontinuierlich über unsere Arbeit informieren werden.“

Außerdem planen die Verantwortlichen voraussichtlich Ende August ein ausführliches Pressegespräch für interessierte Medienvertreter, um über die Ergebnisse der bis dahin geleisteten Arbeit und die weiteren Pläne zu berichten.

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