B 54
Die Vorarbeiten im Bereich Linneper Mühle wurden kürzlich abgeschlossen. Foto: Elke Teipel

Schalksmühle/Volmetal. Mehr Schutz gegen Steinschlag an der B 54: Ab Frühjahr 2015 lässt der Landesbetrieb Straßen.NRW Hänge an der vielbefahrenen Bundesstraße sichern. Die Felssicherungsmaßnahmen betreffen auch einige Abschnitte auf Schalksmühler Gebiet: unter anderem auch in Höhe der Gaststätte „Zur Kuhle“, am Flaßkamp, in Dahlerbrück und in Pulvermühle. Die Vorarbeiten haben begonnen und sind im Bereich Linneper Mühle bereits abgeschlossen. Jetzt arbeitet sich ein Waldarbeiter-Team weiter in Richtung Hagen vor.

Hier eine Übersicht über die Abschnitte, für die Felssicherungsmaßnahmen geplant sind:

– Linneper Mühle (240 Meter)

– Arenritt (370 Meter)

– bei Kuhle (160 Meter)

– Flaßkamp (120 Meter)

– Dahlerbrück (290 Meter)

– Pulvermühle (410 Meter)

– Krumme Wiese (100 Meter)

– Priorei (100 Meter)

– bei Dahl (340 Meter)

– Finking (100 Meter)

– bei Ambrock (625 Meter)

B 54
Baumfäll- und Freischneidearbeiten müssen zum Schutz der Vogelwelt bis 1. März abgeschlossen sein. Foto: Elke Teipel

Die Felssicherungen sind schon länger geplant und ein Ergebnis von Begutachtungen, die Straßen.NRW regelmäßig vornehmen lässt.

Kurzzeitige Vollsperrungen nicht ausgeschlossen

Auf Schalksmühler Gebiet werden Flächen in Höhe der Gaststätte „Zur Kuhle“, am Flaßkamp, in Dahlerbrück und Pulvermühle bearbeitet. Während der Arbeiten, muss die B 54 in den jeweiligen Abschnitten halbseitig gesperrt und eine Ampelanlage aufgestellt werden. Kurzzeitige Vollsperrungen sind nicht ausgeschlossen, beispielsweise, wenn ein Baum gefahrlos abgeräumt werden kann.

Bei den Freischneidearbeiten, die vor einigen Tagen begonnen haben, muss sich das Team sputen. Die insgesamt rund 20 000 Quadratmeter müssen bis Ende Februar abgearbeitet sein. Nach dem Bundesnaturschutzgesetzes ist es nämlich verboten, in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September Bäume, die außerhalb des Waldes oder gärtnerisch genutzten Flächen stehen, Hecken, Gebüsche, Röhrichte und andere Gehölze ab- oder zurückzuschneiden. Diese Vorschrift soll nistende Vögel schützen.

Hochfeste Drähte sollen Felsen sichern

Während der Arbeiten müssen 30 Verkehrssicherungen, einige auch von längerer Dauer, eingerichtet werden. Auf rund 5500 Quadratmetern Fläche muss loses Gestein weggeräumt werden. In einigen Abschnitten werden leichte Fangzäume, in anderen Steinschlagschutzzäune unterschiedlicher Höhe (bis zu drei Metern) an den Hängen angebracht werden.

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