Repro: tft

Neuenrade/Werdohl. „Unternehmen, meldet euch!“, lautet der aktuelle Appell für die achte Berufsorientierungsmesse BOM. Am 27. September 2017 findet sie von 9 bis 15.30 Uhr im Werdohler Festsaal Riesei statt. Heimische Unternehmen stellen Schülerinnen und Schülern Ausbildungsangebote und berufliche Perspektiven vor. Damit sie das können, müssen sie sich als Aussteller anmelden. Das geht online unter bom-mk.de. Bis 15. Mai 2017 besteht dazu Gelegenheit.



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Anmeldung bis 15. Mai 2017

Sich zeitig anzumelden, scheint nicht verkehrt. „Mittlerweile sind wir an der Kapazitätsgrenze angekommen“, kann sich das Organisatorenteam mit Andreas Haubrichs vom Werdohl Marketing über jährlich wachsende Aussteller-Zahlen freuen. Jeder Quadratmeter im Werdohler Festsaalgebäude war im Vorjahr verplant, wie auf dem Standplan 2016 zu sehen ist. 92 Seiten zählte der Messekatalog. Beides hat Haubrichs auf der BOM-Webseite zum Download zur Verfügung gestellt. Da können sich diejenigen, die die Messe noch nicht kennen, aber über eine Teilnehme als Aussteller nachdenken, einen Eindruck verschaffen.
Bei Fragen steht Haubrichs als Ansprechpartner für Werdohler und auswärtige Arbeitgeber zur Verfügung. Sandra Horny aus der Neuenrader Stadtbücherei/Zelius ist Ansprechpartnerin für Neuenrader Unternehmen. „70 Informationsbriefe gehen dieser Tage raus“, berichtete Horny zusammen mit Bürgermeister Antonius Wiesemann am Dienstagmorgen (21.3.2017) beim Pressegespräch in der Stadtbücherei.

Lokale Gemeinschafts-Initiative fürs Handwerk

Stellten die BOM 2017 vor (v.l.n.r.): Petra Seuster (Stadt Werdohl), Sandra Horny (Stadt Neuenrade), Antonius Wiesemann (Bürgermeister Neuenrade), Armin Dzaferovic (Arbeitsagentur), Andreas Haubrichs (Wirtschaftsförderer, Werdohl Marketing), Anja-Katrin Rammoser-Schriever (Arbeitsagentur)

Wiesemann kündigte für Neuenrade an, dass man als Neuerung „zusammen mit dem Neuenrader Stadtmarketing einen Gemeinschaftsstand für das örtliche Handwerk“ plane. Man habe erkannt, dass es für die Teilnahme der Handwerks-Arbeitgeber bei der BOM Unterstützung brauche. Armin Dzaferovic vom Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur hörte es gern: „Besonders im Handwerk ist es schwer Ausbildungsplätze zu besetzen.“ Einzelhandelsfachmann Andreas Haubrichs stellte mit Blick auf mögliche Messeteilnahmen fest, dass der lokale Einzelhandel vor ähnlichen Problemen stehe wie das Handwerk.

Antonius Wiesemann, vor seinem Bürgermeister-Amtsantritt selbst Handwerksmeister, hatte im Vorfeld der BOM-Aktivitäten überörtlich nach helfenden Fachleuten Ausschau gehalten. Er wirkte nicht so richtig glücklich. Von der Kreishandwerkerschaft würde sich Neuenrades Verwaltungschef wünschen, dass lokale Aktivitäten für die Auszubildendenwerbung „mehr unterstützt werden“.

Katalog kommt nach den Sommerferien

Welche AusstellerInnen sich am 27. September im Festsaal Riesei präsentieren, dass wird nach den Sommerferien im Messekatalog nachzulesen sein, gedruckt und online. Dann werden sich auch die weiterführenden Schulen in Werdohl und Neuenrade mit dem Angebot beschäftigen. „Die Lehrerinnen und Lehrer leisten da seit Jahren eine hervorragende Arbeit“, loben die BOM-OrganisatorInnen das Engagement der heimischen Schulen vor der Berufsorientierungsmesse. Wer sich die BOM-Webseite anschaut, stellt auch fest, dass es am BOM-Tag selbst nicht an schulischem Engagement mangelt. Sicherlich ein Grund, warum Neuenrades Bürgermeister beim Pressegespräch sagt: „Werdohls Festsaal Riesei ist ein optimaler Standort für die Berufsorientierungsmesse.“

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