Offene Ganztagsbetreuung in der Schalksmühler Grundschule Spormecke. Foto: Ludmilla Schemak

Lüdenscheid. Der AWO-Unterbezirk Hagen-Märkischer Kreis lädt am Mittwoch, 28. Juni, zu einer Infoveranstaltung auf den Lüdenscheider Sternplatz ein und ist bei der Demo der Freien Wohlfahrtspflege am 12. Juli 2017 vor dem Düsseldorfer Landtag mit dabei. Thema ist die offene Ganztagsbetreuung. Zwischen 11 und 12 Uhr auf dem Sternplatz auch der heimische Landtagsabgeordnete Gordon Dudas am Infostand sein, der gezielt Anliegen und Fragen aufnimmt und in die entsprechenden Gremien im Landtag einbringen kann.

Begleitung in wichtiger Lebensphase

„Es geht um die kognitive und soziale Begleitung unserer Kinder in einer wichtigen Lebensphase. Deshalb muss die Offene Ganztagsbetreuung an Schulen durch verbindliche Festlegung von Standards, höhere Etats, eine einheitliche Förderung in NRW und eine verlässliche gesetzliche Regelung gesichert und weiter ausgebaut werden“, so Susanne Bernd, die für den AWO-Unterbezirk die Schulbetreuungen koordiniert.

Rahmenbedingungen reichen nicht

Der AWO-Unterbezirk Hagen-Märkischer Kreis bietet in Lüdenscheid, Meinerzhagen und Schalksmühle ein verlässliches Betreuungs- und Förderangebot für alle Schülerinnen und Schüler an. Doch viele Träger und Mitarbeitende des Offenen Ganztags sind am Limit, teilt die AWO mit. Sie beklagen, dass die aktuellen Rahmenbedingungen für den Offenen Ganztag nicht ausreichen, um den Anforderungen entsprechen zu können.

Finanzierung schwankt

Die Finanzierung des Offenen Ganztags schwankt stark von Kommune zu Kommune. Glück hat, wer in einer Kommune wohnt, die sich eine auskömmliche Ausstattung der OGS leisten kann. Pech, wer in der armen Kommune in der Nachbarschaft lebt. Dort gibt es häufig zu wenig Mitarbeitende und zu wenige Räume. Landeseinheitliche Standards fehlen, obwohl die Anzahl der Kinder, die den OGS nutzen, kontinuierlich steigt.

Der AWO-Unterbezirk Hagen-Märkischer Kreis schließt sich der Kampagne der Freien Wohlfahrtspflege für eine auskömmliche Finanzierung und landeseinheitliche Standards an. Am 12. Juli werden sie der neuen Landesregierung ein Zeichen setzen und ihre Forderungen vor dem Düsseldorfer Landtag zum Ausdruck bringen.

Das der Kampagne zugrundeliegende Positionspapier der Freien Wohlfahrtspflege NRW sowie weitere Informationen gibt es unter: www.freiewohlfahrtspflege-nrw.de.

 

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