Mit solchen oder ähnlichen Schildern werden Mitarbeiter vor dem Betreten von Bereichen nach Auslösung einer Löschanlage gewarnt. Ohne Atemschutz wäre ein Vorgehen in den Bereich einer ausgelösten Kohlenstoffdioxidlöschanlage für Menschen lebensgefährlich. Foto: Pressestelle Feuerwehr Plettenberg

Plettenberg. Am Donnerstagmorgen (8. Juni) um kurz vor 7 Uhr lief die automatische Feuermeldung aus einem Industriebetrieb in der Königstraße bei der Feuer- und Rettungsleitstelle des Märkischen Kreises ein. Bei Eintreffen der alarmierten Plettenberger Feuerwehr stand schnell fest, dass die Kohlenstoffdioxidlöschanlage im Bereich einer Lackieranlage ausgelöst hatte. Die Mitarbeiter hatten bereits selbstständig die Produktionshalle verlassen.

Atemschutztrupps von Hauptwache und ehrenamtlicher Löschgruppe Stadtmitte kontrollierten die Anlage, konnten dabei allerdings den konkreten Auslösegrund der Löschanlage nicht feststellen. Es wurden Messungen aufgrund der gefährlichen Kohlenstoffdioxidkonzentration des Löschgases durchgeführt und entsprechende betriebsinterne Be- und Entlüftungsanlagen in Betrieb genommen. Erst nachdem die Konzentration des Gases insoweit abgesunken war, dass die Feuerwehr ohne Atemschutz die Halle betreten konnte, wurde die Produktionsanlage an den Betreiber des Betriebes für eigenverantwortliche Maßnahmen übergeben.

Nach gut 45 Minuten konnten die Einsatzkräfte wieder in ihre Standorte einrücken.  Verletzt wurde niemand.

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