Menschen aus Eritrea, mali oder anderen ländern, die in Meinerzhagen Zuflucht gefunden haben, stellen ihre Kultur beim autofreien Sonntag vor. Foto: B. Metz

Meinerzhagen. Den eigenen Namen in Hieroglyphen schreiben. – Ein Spaß für Kinder. Den bietet der Runde Tisch für Flüchtlinge zum autofreien Sonntag am 21. Juni an. Vor allem aber geht es darum, den Menschen die Kulturen derer “näher zu bringen, die hier Zuflucht gefunden haben“, sagt Beate Metz.

Sie gehört zu dem Team, das mit Flüchtlingen den Stand zum autofreien Sonntag vorbereitet hat. Menschen aus verschiedenen Ländern werden sich und ihre Herkunft darstellen. Spezialitäten aus verschiedenen Ländern sollen, ganz nach dem Motto, das Essen verbindet, ein Anknüpfungspunkt für Gespräche und fürs Kennenlernen sein.

„Einzelfall bewerten“

Im sozialen Bürgerzentrum wurden Info-Material und Programm für den Stand am autofreien Sonntag vorbereitet. Foto: privat
Im sozialen Bürgerzentrum wurden Info-Material und Programm für den Stand am autofreien Sonntag vorbereitet.
Foto: privat

Der Arbeitsgruppe, die dafür auch Poster und Flyer erstellt hat, geht es darum, Menschen nicht pauschal zu bewerten, sondern den Einzelfall zu sehen. Beate Metz hat sich über die Pauschalisierung und den offensichtlichen Rassismus in den sozialen Netzwerken geärgert. Das war für sie Anlass, sich um die Flüchtlinge zu kümmern.

Im oberen Vometal gibt es viele, die sich in dieser Sache ehrenamtlich engagieren. In Meinerzhagen, ebenso wie in Kierspe und Halver. Für Beate Metz und die vielen anderen die ist klar: „Das sind unsere neuen Nachbarn“. Und die sollte man nicht beurteilen, ohne sie zu kennen.

 

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