Helmut Quenzel, Vorsitzender des Vereins für Geschichte und Heimatpflege, und Hans Spenner begutachten eine der Vitrinen im Rathaus-Foyer.

Schalksmühle. Alle Spiele haben eins gemeinsam – sie sollen Spaß machen. Ob Brettspiel, Kartenspiel oder Geschicklichkeitsspiel – unter dem Motto „Spiele alt und neu“ zeigen der Schalksmühler Verein für Geschichte und Heimatpflege und die Bücherei Schalksmühle KÖB bei einer gemeinsamen Ausstellung, mit welchen Spielen sich Menschen die Zeit vertreiben und Geselligkeit pflegen. Die Ausstellung im Rathaus-Foyer ist noch bis 23, Dezember zu sehen.

Die Ausstellungsstücke stammen aus der Bücherei und dem Fundus des Vereins für Geschichte und Heimatpflege. Zusammengestellt wurde sie von Hans Spenner und Beate Thebrath.

Urbedürfnis des Menschen

Zu sehen ist unter anderem auch ein „Floh hüpf“-Spiel bei dem Chips durch eine Lochwand geknipst werden müssen. Es geht angeblich auf den Schalksmühler Fotografen Max Kettling zurück. Aber auch andere Ausstellungsstücke weckten bei der Ausstellungseröffnung Erinnerungen. Bürgermeister Jörg Schönenberg erinnerte sich an die vielen Kartenspiele während seiner Jugendzeit. Beate Thebrath zeigte Lernspiele aus der DDR, die sich kurz vor dem Fall der Mauer in Braunlage erstanden hat.

„Spielen ist ein Urbedürfnis des Menschen“, berichtete Hans Spenner vom Verein für Geschichte und Heimatpflege. Funde aus der Steinzeit deuteten darauf hin, dass schon in der frühesten Epoche der Menschheitsgeschichte nur ums Überleben gekämpft, sondern auch gespielt worden sei.

Computerspiele sind in der Ausstellung ausgeklammert. „Wir wollen Spiele zeigen, die Menschen unmittelbar in Verbindung bringen“, sagte Beate Thebrath. Sie selbst ist eine begeisterte Spielerin und beschäftigt sich mit allem, was Spaß macht. „Meistens gewinne ich, aber das ist nur Glück“, schmunzelte die Leiter der Katholischen öffentlichen Bücherei Schalksmühle.

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