Halver. Solides Handwerk und Kunst. In der Tanke gehen sie eine enge Verbindung ein. Martina Asbecks Salon „Haare & Kunst“, in Halver bekannt als „Tanke“, ist mittlerweile ein heißer Tipp in den sozialen Netzwerken. So fanden auch Künstler Phillip Breay Schmerling und Kunstfreundin Martina Asbeck zusammen. DasEergebnis ist ab Freitag, 3. Juli 2015, zu sehen.

„Bunte Mischung“

Phillippe Breay Schmerling mit Selbstporträt im Comic-Stil Foto: Rüdiger Kahlke

Um 19 Uhr eröffnet Phillip Breay Schmerling seine Ausstellung. Der Kontakt kam über eine Internet-Plattform zustande. Zu sehen sind 30 Bilder des Schalksmühlers. Zeichnen mochte er immer schon. Eine Ausbildung zum gestaltungstechnischen Kunstassistenten schuf die Grundlage für seine Arbeiten in verschiedenen Techniken und Genres. „Eine bunte Mischung aus allem“ beschreibt er die Palette der Bilder, die für zwei Monate in der Tanke zu sehen sind. „Ich probiere gerne viel aus“, sagt er.

Eingangs fällt der Blick gleich auf ein Selbstporträt in schwarz-weiß, gezeichnet im Comic-Stil. Das sei auch sein bevorzugter Stil, betont der Künstler. Mit Comics ist er groß geworden. Der künstlerische Aspekt der Zeichnungen, die hintereinander wie bewegte Bilder erscheinen, habe ihn schon immer fasziniert. Aber auch abstrakte Bilder oder verfremdete Landschaften

Verschiedene Techniken setzt Phillippe Breay Schmerling ein Foto: Rüdiger Kahlke
Verschiedene Techniken setzt Phillippe Breay Schmerling ein
Foto: Rüdiger Kahlke

gehören zum Oeuvre.

Tanke – Drehort für WDR?

Für Phillip Breay Schmerling ist es bereits die zweite Ausstellung. Vor zwei Jahren hat sich und sein Schaffen im Schalksmühler Rathaus präsentiert. – Mit Erfolg, wie er betont. Mehr als die Hälfte seiner Bilder fanden Käufer. Jetzt hofft er an den Erfolg anknüpfen zu können. Sein Ziel: Kunst zum Beruf zu machen. Porträts und Auftragszeichnungen sieht er als ausbaufähiges Geschäftsfeld an. Was dabei machbar ist, ist ab 4. Juli in der Tanke zu sehen.

Martina Asbecks Frisör-Salon mit künstlerischer Verbindung – und künstlerischer Vergangenheit – hat möglicherweise auch eine künstlerische Zukunft. Der WDR hat sich die Location angesehen und plant hier seine Kultursendung zu drehen.

 

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