Acht Künstler von VAKT stellen Werke im Tortencafe im Schieferhaus in Halver aus. Damit ist VAKT wieder mitten in der Stadt präsent. Foto:Rüdiger Kahlke

Halver. Erleichterung beim Kunstverein VAKT. „Jetzt sind wir wieder in der Stadt präsent“, sind sich Vorsitzende Karin Schloten-Walther und Gudi Mausbach-Dahl einig. Seit Ende Juli hängen Bilder von acht VAKT-Künstlern im Tortenatelier im Schieferhaus an der Frankfurter Straße.

Restauration mit Fördermitteln

Die Schieferhäuser, bis 2012 Domizil von VAKT, wurden aufwändig restauriert. Archivfoto: Rüdiger Kahlke Foto: R. Kahlke
Die Schieferhäuser, bis 2012 Domizil von VAKT, wurden aufwändig restauriert.
Archivfoto: Rüdiger Kahlke

Die beiden Häuser waren im Zuge des Förderprogramms Regionale 2013 mit hohem Aufwand restauriert worden. Sie sollen ein Kulturzentrum fürs Volmetal sein. Die Eröffnung war bereits für den Herbst 2014 geplant, erfolgte dann offiziell Anfang Mai. Bezogen sind sie aber immer noch nicht. Nur das Tortenatelier hat bereits seit einigen Wochen geöffnet. Der Kunstverein hofft, noch in diesem Monat ins benachbarte Haus einziehen zu können.

Drei Monate sollen die Bilder im Cafe zu sehen sein. Vier Ausstellungen sind pro Jahr geplant. Zwei soll VAKT bestücken, zwei weitere will Kulturmanager David Babin organisieren, so die Absprachen.

Bunte Mischung

Aktuell haben acht VAKT-Mitglieder Werke für die Ausstellung zur Verfügung gestellt. „Ein Thema gibt es nicht. „Wir präsentieren eine bunte Mischung“, sagt Karin Schloten-Walther. Froh sind die Aktiven des Kunstvereins, dass sie ihr „Exil“ in Oeckinghausen in Kürze aufgeben und wieder mitten in die Stadt ziehen können. Kunst in die Stadt zu bringen, dorthin, wo das Leben sich abspielt, war ein Ziel des Vereins, erinnert Klaus-Jürgen Walther.

Bis zum Beginn das Sanierung hatte der Verein sein Domizil bereits in dem Schieferhaus, in dem jetzt das Cafe untergebracht ist. Das Konzept, die Häuser zu erhalten und aus den historischen Gebäuden ein Kultur-Domizil zu machen, war ebenfalls die Idee des Kunstvereins. Sie wurde später, als Fördermittel durch die Regionale in Aussicht standen, als Projekt von der Stadt Halver eingebracht.

Drei Räume für Kunst

Im 2. Schieferhaus stehen dem Verein künftig drei Räume in der

Als Arbeitsräumne sollen zwei Räume dienen.Foto: Rüdiger Kahlke
Als Arbeitsräumne sollen zwei Räume dienen.Foto: Rüdiger Kahlke

unteren Etage zur Verfügung. Sie sollen so eingerichtet werden, „dass man da auch arbeiten kann“, erläutert Gudi Mausbach-Dahl. Ein Raum soll als Büro und Treffpunkt dienen. Details werden erst festgelegt „wenn wir da drin sind“, sagt Klaus-Jürgen Walther. Und: Erst mal wieder in der Stadt, will sich der Verein auch präsentieren. So wird überlegt, ob zumindest einmal m Monat auch samstags geöffnet sein soll, „damit die Leute gucken kommen können“, denkt Karin Schloten-Walther bereits über neue Angebote nach. Klar, eine Einweihungsfeier soll es auch geben, wenn der Umzug abgewickelt ist.

 

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