Bei besserer Pflege und Ausstattung wäre auf dem Spielplatz an der Philippstraße durchaus mehr los, meinen einige Dahlerbrücker.

Schalksmühle. So einfach geht’s nicht. Der Schule für Kinder, Jugend und Schule wehrt sich gegen die von der Gemeinde geplante Schließung der Spielplätze an der Philippstraße und in Heedfeld-Mitte. Zunächst soll die Verwaltung das Gespräch mit Eltern und Jugendlichen suchen, um über die künftige Nutzung der Flächen zu sprechen.

Erste Vorschläge wurden bereits in der Sitzung unterbreitet. So könnten in Heedfeld Bänke und ein Basketballkorb aufgestellt werden. Anlieger der Philippstraße erklärten sich bereit, selbst einen Sandkasten zu bauen und sich um ihn zu kümmern.

Der Spielplatz an der Philippstraße könnte durchaus stärker genutzt werden als zurzeit. Davon ist auch Anlieger Manfred Ehmann überzeigt. Er bemängelt die unzureichende Pflege und die Tatsache, dass die Schaukeln abgebaut worden sind.

Die Auffassung der Verwaltung, dass im Einzugsbereich des Platzes zu wenige Kinder wohnen, teilen er und weitere Dahlerbrücker nicht. Sie sind der Meinung, dass der Platz sehr wohl genutzt würde, wenn er ansprechender gestaltet sei. Für die beiden UWG-Vertreter Manfred und André Trimpop sind die Pläne der Verwaltung das falsche Signal. Kinderspielplätze seien wichtige Begegnungsstätten für Alt und Jung. Sie sind besorgt über das „Maß an Stillstand, Rückschritt und fehlender Weitsicht“, das sich in einem solchen Vorschlag offenbare.

Jetzt muss sich der Hauptausschuss mit der Empfehlung des Ausschusses für Kinder, Jugend und Schule befassen. Das Gremium tagt am 15. Juni ab 16 Uhr im Rathaus.

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