Symbolbild

Plettenberg. Die Feuerwehr hatte am Freitagmorgen (6. Januar) einen kleineren Einsatz in einem metallverarbeitenden Betrieb in der Stadtmitte.

Als eine Mitarbeiterin des Industriebetriebes in der Ziegelstraße ihr Büro betrat, bemerkte sie einen stechenden Geruch in der Luft. Neben einem Personalcomputer trat an einer Mini-USV-Anlage (für die Notstromversorgung bei Spannungsabfall) eine Flüssigkeit aus. Da man vermutete, dass es sich bei dieser Flüssigkeit um einen Gefahrstoff handeln könnte, wurde die Rettungsleitstelle in Lüdenscheid informiert.

Diese alarmierte um 8:42 Uhr mit dem Einsatzstichwort „tritt unbekannte Flüssigkeit aus“ die Mitarbeiter der hauptamtlichen Feuer- und Rettungswache sowie den ehrenamtlichen Löschzug 1, bestehend aus den Löschgruppen Stadtmitte und Landemert, letztere als Sondereinheit  bei Gefahrgutunfällen mit dem Gerätewagen für Gefahrgut.

Nach Eintreffen der ersten Kräfte konnte allerdings sehr schnell Entwarnung gegeben werden. Kurzerhand wurde die kleine Anlage mit dem Angriffstrupp des Hilfeleistungslöschfahrzeugs mittels einer Metallwanne nach draußen gebracht und der Rest der Flüssigkeit mit einem Bindemittel aufgenommen. Nach ausreichender Belüftung des Raumes konnte dieser nach kurzer Zeit auch wieder betreten werden. Die betroffene Mitarbeiterin konnte nach einer rettunsdienstlichen Untersuchung an ihrem Arbeitsplatz bleiben.

Nach gut einer halben Stunde rückten die Einsatzkräfte wieder in ihre Standorte ein. Die defekte USV-Anlage wird einem Spezialbetrieb für Entsorgung zugeführt.

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