Unternehmen sind auf den Ausbildungsmessen gefordert. Wie kann man die Jugendlichen spielerisch mit den Aufgaben im Unternehmen vertraut machen? Keine Leichte Aufgabe. Von der Firma Lumberg aber spielerisch gelöst. Foto: Parnemann

Schalksmühle/Volmetal. Zum ersten Mal fand gestern, am 7. Mai 2015, die erste gemeinsame Ausbildungsmesse der Volmegemeinden Schalksmühle, Halver, Kierspe und Meinerzhagen statt. Unter dem Titel „Oben an der Volme“ bündelten die Städte und Gemeinden ihre Ausbildungsbörsen zu einer großen Messe. Dies stieß bei den teilnehmenden Firmen auf Zuspruch. Bemängelt wurde allerdings, dass die Schülerinnen und Schüler schlechter auf die Messe vorbereitet waren als in den Vorjahren.

Bündelung hilft Unternehmen und schont Ressourcen

Das Anwerben von Nachwuchskräften für Ausbildungsberufe in der heimischen Wirtschaft ist mit dem Fachkräftemangel im Nacken eine der wichtigsten Aufgaben und Herausforderung der lokalen Unternehmen. Daher sind grade die Ausbildungsmessen in der Region ein „Place to be“ für alle Unternehmen, die auf der Suche nach Azubis und Co. sind. Doch so ein Messetag verlangt einiges an Arbeit. Ein ordentlicher Messestand, der die jungen Leute animiert zu verweilen, muss her, Infomaterial und als wichtigster Faktor kommt der Personaleinsatz hinzu. Bis zu 8 Personen stehen an den größeren Ständen. Darunter Personalchefs, Ausbildungsleiter und natürlich Azubis. Für kleine Unternehmen ein Mammutprojekt.

Kein Wunder also, dass grade die Bündelung der einzelnen Messen zu einer großen Messe, die nun zum Auftakt erstmals in Schalksmühle stattfand, auf viel Zuspruch bei den Ausstellern stieß. So äußerten sich unter anderem Vertreter der Firmen Schnöring, Kaiser, Kostal, Lumberg und Spelsberg positiv darüber, dass es im Volmetal nun jedes Jahr nur eine zentrale Messe gibt. Grade in der Sporthalle am Löh hatte es in den Vorjahren des Öfteren negative Erfahrungen gegeben, da sich wenige Messestände in der großen Halle präsentierten und so recht verloren wirkten.

Bei allem positiven Feedback gab es auch Kritik

So positiv sich die verschiedensten Firmenvertreter auch über dem Rahmen der Messe äußerten gab es vereinzelt auch Stimmen, die die Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler bemängelten. Man habe das Gefühl, dass es in diesem Jahr kaum, bis keine Vorbereitung auf die Messe gab. So bedauerte zum Beispiel Birgit Teuscher von der Firma Kaiser in Schalksmühle, dass es in diesem Jahr keine Kurzbewerbungen gab, die die Schüler an den Ständen abgeben konnten. Sie freute sich aber dennoch darüber, dass die Messe besser besucht war als in den Vorjahren. Und mit dieser Meinung stand sie nicht alleine. Denn immerhin knapp 1000 Schülerinnen und Schüler besuchten die Messe in Schlaksmühle. Sie kamen etappenweise aus Meinerzhagen, Kierspe, Halver und natürlich von Schalksmühler Schulen und informierten sich über Ausbildungsmöglichkeiten.

Weitere Ausbildungsmessen im Kreis

Wer die Möglichkeit zum Austausch in Schalksmühle nicht nutzen konnte, hat in den kommenden Monaten noch mehrfach die Möglichkeit sich direkt bei den entsprechenden Ansprechpartnern auf den Messen vorzustellen und für einen Ausbildungsplatz zu bewerben. Folgende Messen sind derzeit in Vorbereitung:

Ausbildungsbörse Menden
Ort: Städtische Saalbetriebe Wilhelmshöhe Termin: 21.05.2015

Ausbildungsmesse Hagen
Ort: Gelände des SIHK-Bildungszentrums, Eugen-Richter-Str. 110, und dem benachbarten Gelände der Kreishandwerkerschaft, Handwerkerstr. 11, im Gewerbegebiet Kückelhausen Termin: 29. Mai 2015

Karriere im MK
Ort: Grohe Forum Hemer Termin: 08.09.2015

Ausbildungsmesse Lüdenscheid
Ort: Kulturhaus Lüdenscheid Termin: 23.09.2015

Berufsorientierungsmesse (BOM) Neuenrade-Werdohl
Ort: Fest- und Schulzentrum Riesei Termin: 16.09.2015

Ausbildungsbörse Plettenberg/Herscheid
Ort: Schützenhalle Plettenberg Termin: 25.09.2015

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