Schalksmühle (oadv) – Jetzt wird es konkret: Nachdem im 2. Workshop, der am 4. März 2014 stattfand, AnliegerInnen, Gemeindevertreter und ASS-Mitarbeiterinnen gemeinsam die Grundidee zur Gestaltung der Mühlenstraße besprochen haben , standen am 2. April in einem Folge-Workshop die Details im Vordergrund.



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Dabei konnten erste Erfolge vermeldet werden: In vorangegangenen Workshop zur Attraktivierung der Mühlenstraße/Altstadt wurde gemeinsam nach Lösungen für die Reduzierung des Pkw-Verkehrs in der ausgewiesenen Fußgängerzone Mühlenstraße gesucht. Zur Verhinderung der unerlaubten Pkw-Durchfahrt hat die Gemeinde provisorisch einen Blumenkübel am nördlichen Ende der Mühlenstraße aufgestellt. Dieser soll im Zuge der Umgestaltung der Mühlenstraße durch einen abschließbaren Poller ersetzt werden. Die Zufahrt für Feuerwehr, Rettungswagen und Müllentsorgung bleibt frei. Die Anlieger haben auch angeregt, die Parkplätze in der unteren Bergstraße aus der Zeitparkzone heraus zu nehmen, um sie als zusätzliche Parkplätze für den Bereich der Altstadt nutzen zu können. Die Gemeinde hat reagiert und einen entsprechenden Antrag beim Straßenverkehrsamt gestellt.

Weiterhin möchten die Anlieger einheitliche Blumenkübel vor ihre Eingänge stellen, um die Mühlenstraße, Kirchgasse und vordere Bahnhofstraße attraktiver zu gestalten. Über die Art des Blumenkübels und die Pflanzenauswahl wurde bereits eine Entscheidung getroffen. Für die Finanzierung soll eine Förderung aus dem Verfügungsfonds beantragt werden. Mit Unterstützung der Gemeinde soll zudem das Pflaster der Mühlenstraße und Kirchgasse in einer gemeinsamen Aktion gereinigt werden. In einem weiteren Schritt können zwei Teilbereiche der Mühlenstraße neu gepflastert werden, um ihren Charakter als Plätze zu betonen. Hier machten sich alle Beteiligten bereits Gedanken über deren Gestaltung und Möblierung.

In einem nächsten Schritt geht das Verfahren nun in die politische Diskussion. Dem Bau- und Planungsausschusses der Gemeinde Schalksmühle wird das Ergebnis der Ideenworkshops vorgestellt. Die Politik entscheidet letztendlich über den Einsatz der Fördermittel der Städtebauförderung.

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