Torsten Urban (Bereichsleiter Aus- und Weiterbildung des Kunststoff-Institut für die mittelständische Wirtschaft NRW GmbH) diskutiert und prüft mit Schülerinnen und Schülern aus der Profilklasse Technik der Jahrgangsstufe 9 der Hauptschule Stadtpark in Lüdenscheid die Produktion eines Kunststoffproduktes sowie die vorher festgelegten Qualitätsmerkmale für das Produkt.

Lüdenscheid. „Mitmachen und selbstgestalten“ ist die Devise des Technikzentrums Südwestfalen in Lüdenscheid, das gemeinsam mit der erweiterten Phänomenta im Frühjahr 2015 eröffnen wird. Mit unterschiedlichen technischen Modulen wird dann die Technikbegeisterung bei Schülerinnen und Schülern geweckt und gefördert. Das erste Modul „Kunststofftechnik“ wurde bereits mit Schülerinnen und Schülern durchgeführt.

Teilnehmer aus der Hauptschule am Stadtpark begeistert

An sechs Tagen sind Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 9 der Profilklasse Technik der Hauptschule Stadtpark in Lüdenscheid im Rahmen ihres Technikunterrichtes donnerstagsnachmittags in das Kunststoff-Institut Lüdenscheid, kurz KIMW, gekommen und haben sich mit Kunststofftechnik auseinandergesetzt. „Wir haben viel gelernt und durften an die Maschinen. Wir haben Werkstoffprüfungen durchgeführt und die Qualität von Produkten überprüft. Es war total gut, dass wir das alles selbst machen durften, so haben wir auch gesehen, was in so einem Unternehmen alles abläuft. Hätten wir so nicht gedacht.“, so die begeisterte Reaktion.

Erste Probedurchläufe bis Mitte April

Auch die weiteren Module Gebäudesystemtechnik und Oberflächentechnik sind mittlerweile so weit in ihrer Planung von Unternehmensseite fortgeschritten, dass erste Probedurchläufe mit Schulklassen bis Mitte April folgen. Das vierte Modul „regenerative Energien“ wird bereits im Rahmen der zdi-Netzwerke technik_mark und Ennepe-Ruhr an den Schulen selbst durchgeführt. Das Technikzentrum bietet hierbei als außerschulischer Ort eine neue Lernumgebung losgelöst vom schulischen Alltag.

 Schülerinnen und Schüler aus der Profilklasse Technik der Jahrgangstufe 9 der Hauptschule Stadtpark Lüdenscheid vor einer Kunsttoffspritzgießmaschine im Kunststoff-Institut Lüdenscheid.
Schülerinnen und Schüler aus der Profilklasse Technik der Jahrgangstufe 9 der Hauptschule Stadtpark Lüdenscheid vor einer Kunsttoffspritzgießmaschine im Kunststoff-Institut Lüdenscheid.

„Die Schülerinnen und Schüler füllen Stück für Stück die bisher auf dem Papier formulierten Module mit Leben. Dabei achten wir gezielt darauf, dass die Module an den Kernlehrplänen der Schulen in den sogenannten MINT-Fächern angebunden werden, um es möglichst allen Klassen, von der Jahrgangsstufe 7 bis 12, zu ermöglichen, die Angebote des Technikzentrums zu nutzen“, so Tim Henrik Maack, 1. Vorsitzender des Vereins Technikförderung Südwestfalen, der Träger des Technikzentrums ist. „Ohne die Unterstützung von Unternehmen der Region und engagierten Lehrerinnen und Lehrern hätten wir die Inhalte nicht so unternehmens- und schulnah aufbauen können.“

 Zunächst vier Module

Im Mai 2015 startet das Technikzentrum mit zunächst vier Modulen, Kunststofftechnik, Gebäudesystemtechnik, Oberflächentechnik und regenerative Energien. Auch ist es Schulen, die am SIHK-Projekt „Formel 1 in der Schule“ teilnehmen, möglich, die notwendigen CAD-Schulungen und Visualisierungen im Technikzentrum durchzuführen. Weitere Module, wie z.B. Automotive, sollen nach den Sommerferien in das Angebot mitaufgenommen werden.

Weitere Informationen zum Technikzentrum und seinen Angeboten erhaltenInteressenten bei Tina Nöcke unter 02331 390-282 und talent@talentevonmorgen.de sowie unter www.talentevonmorgen.de.

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