Vorselen soll in erster Linie Spaß machen. Die orte können sich die Vorleser selbst aussuchen. Foto: TACH!/Archiv

Lüdenscheid. Am 18. November findet in ganz Deutschland der Vorlesetag statt. Damit wird dafür geworben, Kindern vorzulesen, was nachweislich ihre Entwicklung entscheidet fördert. Rund um den Vorlesetag soll vom 10. November bis 9. Dezember auch in Lüdenscheid vorgelesen werden – von möglichst vielen Menschen an möglichst vielen Orten. Bei diesen Vorleseaktionen sollen Kinder, aber auch Erwachsene sowohl Vorleser wie Zuhörer sein.

Motto: Stimmen der Welt

Die Lüdenscheider Vorlesetage stehen unter dem Motto „Stimmen der Welt“: Texte von Autoren aus allen möglichen Ländern sollen von Lüdenscheidern unterschiedlichster Nationalität vorgelesen werden. Viele hundert Menschen sollen sich beteiligen – dann kann Lüdenscheid „Lesehauptstadt“ von Deutschland werden.

Bürgermeister Dieter Dzewas hat die Schirmherrschaft übernommen, organisiert wird das Ganze vom Förderverein „Freunde der Stadtbücherei Lüdenscheid“ in Kooperation mit der Bücherei.

Anschreiben sind raus

In den letzten Tagen wurden hunderte Vereine, Institutionen, Firmen und Einzelpersonen angeschrieben mit der Bitte, sich zu beteiligen. 10 bis 20 Minuten dauern die Vorleseaktionen, die auf der Homepage www.vorlesetag.de angemeldet werden müssen – denn nur dann werden sie beim Wettbewerb um die Lesehauptstadt gewertet.

Mehr als ein Dutzend Vorleser haben sich bereits angemeldet – auf der genannten Homepage sind sie unter dem Link „Zuhören“ zu finden. Viele andere haben bereits Interesse bekundet. Allerdings gibt es auch Fragen: Wo kann man vorlesen, welche Texte sind geeignet, sind die Lesungen privat oder öffentlich, wie funktioniert das mit der Anmeldung?

Heute erstmals Telefonberatung

Deshalb hat der Förderverein der Bücherei eine Telefonberatung eingerichtet. Ab dem 2. September kann man jeweils freitags und dienstags von 16-18.30 Uhr unter der Telefonnummer 171 553 anrufen. Mitglieder der Freunde der Stadtbücherei stehen dann bereit, um alle Fragen zu beantworten und bei Schwierigkeiten bei der Anmeldung zu helfen.

Wer keinen Internetanschluss hat, aber gerne vorlesen möchte, kann bei der Telefonberatung auch Anmeldeformulare anfordern. Die Anmeldung übernimmt dann der Förderverein.

 

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